Aktuelle Nachrichten

Aus aktuellem Anlass: Coronavirus (COVID-19)
Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Kolleginnen und Kollegen, das...

Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Herr Schpill und Herr Tippeton

Deutsch von Christiane Rath
4H

In einem verlassenen Zirkus erweckt der Clown Schpill seine alten, deportierten oder ermordeten Artistenkollegen und -freunde zum Leben. Da alle weg sind, ist er Seiltänzer, Jongleur, Kunstreiter und Trapezkünstler zugleich. Allein der zwergenhafte Clown Tippeton hilft ihm. Die beiden sind Überlebende der "Säuberungsaktion" eines totalitären Systemes, das jeden, der nicht der Norm entspricht, entfernt - wegen einer Hakennase, wegen abstehender Ohren, wegen zu dunkler Hautfarbe. In einer Atmosphäre von Angst und Verfolgung, unterbrochen von schrillen Sirenen und Polizeikontrollen, proben die beiden Zirkusclowns ihre Nummern. Mit Galgenhumor und geistreichen Wortspielen gelingt es ihnen immer wieder, den mißtrauischen Flic an der Nase herumzuführen, denn noch gibt es kein Dekret, das die Festname von Clowns vorschreibt. Aber wie lange noch?

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch