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"'Verbindungsfehler' geht unter die Haut" - UA von Julian Mahid Carly
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Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
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Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
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Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
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Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
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Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
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Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
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"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
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Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
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Fernández-Shaw, Guillermo

Guillermo Fernández-Shaw (1893–1965) war ein spanischer Poet und Journalist. Über seinen Vater, den Schriftsteller Carlos Fernández-Shaw lernte er Federico Romero kennen. Gemeinsam schrieben sie über 70 Libretti. Unter anderem auch die der zwei bekanntesten Zarzuelas des 20. Jahrhunderts: "Doña Francisquita" von Amadeo Vives und Luisa Fernanda.

 

Luisa Fernanda

Zarzuela (Comedia lírica in drei Akten)
Musik von Federico Moreno Torroba
Libretto von Federico Romero und Guillermo Fernández-Shaw
Deutsch von Stefanie Gerhold
3D, 4H
Orchesterbesetzung: Fl, Picc, Ob, Klar, Fag, Hrn, Trp, Pos, Schl I,II, Pau, Cel, Lyra, Hrf, Vl I,II, Vla, Vc, Kb
UA: 26.03.1932, Teatro Calderón Madrid
DSE: 18.11.2016, Theater Nordhausen

Wenn die Stimmung im Publikum überkocht, die deutsche Gemütlichkeit sich mal wieder als Klischee beweist, dann könnte ein feuriger spanischer Import der Grund sein: Luisa Fernanda – eine echte spanische Zarzuela und mit über 10.000 Aufführungen in Spanien und Südamerika eine der erfolgreichsten ihrer Gattung. Generationen sind mit den Melodien aufgewachsen, auch Plácido Domingo singt sie seit Kindheitstagen und übernahm auch in der Gesamtaufnahme der Deutschen Grammophon die Rolle des Vidal Hernando. Der Komponist Federico Moreno Torroba hat sein ganzes spanisches Herzblut in die Musik fließen lassen, inspiriert von französischer Opéra comique und italienischer Verismo-Oper.

1932 in Madrid uraufgeführt, dient als historischer Hintergrund die spanische Revolution von 1868: Die letzten Tage der Monarchie sind angebrochen und die Atmosphäre ist ordentlich aufgeheizt. Mitten in das politische Durcheinander mischen sich die sprühenden Emotionen einer äußerst verwickelten Liebesgeschichte. Hernando, ein ehrenhafter, gutmütiger Gutsbesitzer, und Javier Moreno, etwas flatterhafter, karrieregeiler Kavallerieoberst werben um Luisa Fernanda. Luisa liebt Javier und das mit den beiden war eigentlich schon lange abgemachte Sache. Doch dann zog Javier aus, um Karriere zu machen. Nach seiner Rückkehr übt der höhere Stand, der Adel, plötzlich eine ungeahnte Faszination aus. Und so passt es ihm ganz gut, dass Herzogin Carolina es auf Javier abgesehen hat. Sie stellt sich zwischen die Liebenden und verkompliziert die Situation so lange, bis es scheint, als habe Javier keine Interesse mehr an Luisa. Entsprechend verstimmt verlobt sie sich mit Vidal. Die Monarchie ist gefallen. In Vorbereitung auf die bevorstehende Hochzeit gibt Vidal eine Party für seine Verlobte. Zum allgemeinen Erstaunen erscheint ein ungebetener Gast: Javier. Er wirft sich hochdramatisch vor Luisa in den Staub. Untröstlich und innerlich zerrissen schickt Luisa ihn zum Teufel. Dennoch spürt Vidal die tiefe Liebe der beiden. Todunglücklich löst er die Verlobung und lässt Luisa mit Javier ziehen. ¡Viva España!