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Aus aktuellem Anlass: Coronavirus (COVID-19)
Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Kolleginnen und Kollegen, das...

Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


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Rumpl, Manfred

Manfred Rumpl, 1960 in der Steiermark geboren, jobbte in verschiedenen Sparten in Österreich und Deutschland, bevor er in Graz und Wien Philosophie studierte und mit einer Arbeit über Baudelaire abschloss. Er erhielt für seine Romane unter anderem den "aspekte"-Literaturpreis des ZDF und den Deutschen Kritikerpreis. Manfred Rumpl lebt in Wien und der Steiermark.


Weitere Informationen zu Manfred Rumpl

 

Ein Echo jener Zeit

Roman von Manfred Rumpl

frei zur UA

2012. Der in Syrien untergetauchte und unter dem Schutz der Assads lebende SS-Hauptsturmführer Alois Brunner, Eichmanns Erfüllungsgehilfe und verantwortlich für die Deportationen aus Wien, Berlin, Griechenland, der Slowakei und Südfrankreich, bereitet sich auf seinen 100. Geburtstag vor – und mit ihm ein Netzwerk von Alt- und Neonazis, die sich dieser Symbolfigur, aber auch seiner damals angehäuften geraubten »Schätze« bedienen wollen. Ausgerechnet Martha, eine junge Journalistin in Wien, der die NS-Zeit wie vielen ihrer Generation sowas von egal ist, die alles darüber gehört hat und der die aktuellen Missstände der Politik wesentlich wichtiger sind als die Geschehnisse des vorigen Jahrhunderts, erhält den Auftrag, eine Serie über Alois Brunner zu schreiben. Die Recherche führt sie als erstes in die Vergangenheit ihrer eigenen Familie nach Fürstenfeld, wo ihre Großmutter, 70 Jahre danach, noch immer ins Schwärmen gerät, wenn sie vom jungen Alois Brunner berichtet, der in einem Nachbardorf aufwuchs. Die Geschichte führt Martha immer häufiger und tiefer in diese steirischsüdburgenländische Welt hinein ...

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption des Romans zu erstellen. Das Buch ist im Literaturverlag Droschl erschienen.