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Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
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Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
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Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Bild von Maryam MadjidiMadjidi, Maryam
© Gregory Augendre-Cambon 

Maryam Madjidi wurde 1980 in Teheran geboren, verließ mit sechs Jahren den Iran, um mit ihren Eltern in Frankreich zu leben. Heute unterrichtet sie in Paris Flüchtlinge in Französisch und schreibt. "Du springst, ich falle" ist ihr erster Roman, für den sie u. a. den Prix Goncourt du premier roman 2017 erhielt und mit dem sie ihr Publikum im Sturm eroberte.

 

Du springst, ich falle

(Marx et la poupée)
Roman von Maryam Madjidi
Deutsch von Julia Schoch

frei zur UA

In ihrem viel diskutierten, autobiografischen Debüt erzählt Maryam Madjidi vom Leben zwischen den Welten: Im Iran der Revolution wächst sie auf, als sechsjähriges Mädchen flieht sie mit ihren regimekritischen Eltern nach Paris, und als junge Frau treibt sie die Sehnsucht zurück nach Teheran. Dort verliebt sie sich zum ersten Mal und findet Worte für ihr Gefühl des beständigen Fremdseins. Ein Roman zwischen Prosa und Poesie, Märchen und Exilgeschichte. Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt für das beste Debüt des Jahres 2017.

"Maryam Madjidi erfindet eine Art Mischform aus Roman und Autobiographie, in der die Phantasie eines Kindes, Berichte einer Exilantin (...) zusammenfallen zu einer sehr poetischen Überlegung darüber, was es heißt, eine tragische Geschichte in sich zu tragen und nirgendwo, an keinem Ort, in keiner Sprache, ganz zu Hause zu sein." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

"Während die Autorin den westlichen Umgang mit Migration messerscharf seziert, verweist sie gleichzeitig auf die Grenzenlosigkeit menschlicher Wärme." (Missy Magazine)

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption des Romans zu erstellen. Das Buch ist im Aufbau Verlag / Blumenbar erschienen.