Aktuelle Nachrichten

Sommertheater 2022: Premieren im Musiktheater
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Musiktheater:...

dg-Konferenz 2022 mit Amir Gudarzi und Sokola//Spreter
Vom 23. bis 26. Juni 2022 findet die Jahreskonferenz der Dramaturgischen...

UA "Gott Vater Einzeltäter" von Necati Öziri
Am 3. Juni ist die Uraufführung von Necati Öziris Stück Gott Vater...

Sommertheater 2022: Premieren im Schauspiel
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Schauspiel:...

UA: "Mats & Milad" von Eva Rottmann am Staatstheater Mainz
Am 2. Juni feiert Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt von Eva...

Rückblick: "Happy End" am Renaissance-Theater Berlin
Als "Mischung aus Gangsterkomödie, 'Bohème sauvage'- Soiree und stilisiertem...

UA: "Die nicht geregnet werden" von Maria Ursprung am Theater St. Gallen
Am 25. Mai wird Maria Ursprungs Stück Die nicht geregnet werden am Theater...

"Ja oder Nein?" - Knut Hamsun am Residenztheater
Am 8. Mai war die mehrfach verschobene Premiere von Stephan Kimmigs...

Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts
Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro...

"Ein Mann seiner Klasse" beim Berliner Theatertreffen
Am 7. und 8.5. zeigt das Berliner Theatertreffen Ein Mann seiner Klasse nach...

Auszeichnung: "1. Paul Abraham Preis" für Thomas Zaufke
Thomas Zaufke wird als erster Musikschaffender mit dem neugeschaffenen, mit...

Rückblick: "Das schönste Mädchen der Welt" am Grips Theater, Berlin
Am 14. April 2022 feierte Das schönste Mädchen der Welt seine Uraufführung am...


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Aktuelle Stücke
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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Jens  OhlinOhlin, Jens
© Soeben Vilks 

Jens Ohlin und Hannes Meidal lernten sich 2005 kennen, als sie beide Schauspielstudenten an der Theaterakademie Stockholm waren. Seitdem haben sie gemeinsam sechs Stücke geschrieben, alle unter der Regie von Jens mit Hannes als Schauspieler. Sie arbeiten hauptsächlich am Dramaten, dem Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm, wo Hannes Teil des festen Ensembles ist.

Anfänglich haben sie sehr freie Adaptionen klassischer Stücke gemacht, wie zum Beispiel eine gefeierte Version von Schillers "Die Räuber", die 2012 für Unga Dramaten (die Jugendbühne des Theaters) produziert wurde. Im Jahr 2017 wurde ihre Version von "Hamlet" am Teater Galeasen in Stockholm gefeiert und die Produktion erhielt den jährlichen Theaterpreis der schwedischen Theaterkritik. Hamlet wurde auch abgefilmt und im schwedischen Staatsfernsehen ausgestrahlt.

Mehrere ihrer Stücke wurden für die Schwedische Theaterbiennale ausgewählt und Jens und Hannes wurden für ihre gemeinsame Arbeit auch mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem renommierten Thaliapriset. Ihr nächstes Stück wird 2022 im Königlichen Dramatischen Theater uraufgeführt.

 

Don Giovanni

Deutsch von Jana Hallberg
3D, 2H
DSE: 01.12.2022, Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf
ab 12 Jahren
DSE: 2020/21, Junges Schauspiel Düsseldorf

Die Klasse 6a ist die beste Klasse der Welt und Frau Steinhügel-Steinhügel die lässigste Lehrerin, die es gibt. Doch als Elvira auf die Schule kommt, gerät die eingeschworene Gemeinschaft ins Wanken – die Neue faselt ständig von Gendertheorien und lacht nie über die harmlosen Sex-Witze der anderen. Sie schmettert sogar die Avancen des Klassenschwarms Johan ab. Warum ist Elvira bloß so zickig? Der Grund liegt für die Lehrerin auf der Hand – typisch Mädchen! Johans bester Freund Leporello weiß es jedoch besser: Sie sollte einfach mal geküsst werden, denn wenn Mädchen nein sagen, meinen sie eigentlich ja. Das hat er aus seiner Lieblingsoper Don Giovanni gelernt. Doch die Situation läuft aus dem Ruder, als Johan versucht, Elvira zu ihrem Glück zu zwingen. Der Annäherungsversuch endet beinahe in einer Katastrophe. Wird die Klasse schlussendlich eine Lehre daraus ziehen können?

Jens Ohlin und Hannes Meidal verknüpfen geschickt die Handlung der berühmten Oper mit der heutigen Lebensrealität von Teenagern. Eine bissige Farce über falsche Rollenbilder und Schubladendenken in einer augenscheinlich aufgeklärten Gesellschaft.

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.