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"Der fabelhafte Die" von Sergej Gößner uraufgeführt
Am 16. Oktober war die Uraufführung von Sergej Gößners Stück Der fabelhafte...

"Hedwig and the Angry Inch" von Stephen Trask und Cameron Mitchell in Hannover und Ingolstadt
Wir freuen uns auf zwei Premieren von Stephen Trasks und John Cameron...

Neu bei FBE: "Ein Lebensgefühl" von Claudine Galea
Was bedeutet es, zu schreiben? Was bedeutet es, zu leben, lebendig zu sein?...

DE: "The Party" von Sally Potter an den Bühnen Halle
Am 30.10. ist die deutsche Erstaufführung von The Party nach dem Film von...

Vier außergewöhnliche Operettenpremieren im Oktober
Im Oktober haben vier interessante Operetten-Raritäten Premiere: Der liebe...

UA: "Mein Jimmy" von Werner Holzwarth
Werner Holzwarth, Autor des Bestsellers Vom kleinen Maulwurf, der wissen...

"Der liebe Augustin" von Leo Fall am Theater Görlitz
Mit Der liebe Augustin hat eine der bekanntesten Operetten Leo Falls am 2....

UA: "Slapstick" von Wieland Schwanebeck am GHT Görlitz-Zittau
Am 16.10. war die Uraufführung von Slapstick von Wieland Schwanebeck am...

UA: "Rotkäppchen und Herr Wolff" von Sergej Gößner am RLT Neuss
Am 28.10. ist die Uraufführung von Rotkäppchen und Herr Wolff, das Sergej...

Wir trauern um Ulf Nilsson
Die Bücher von Ulf Nilsson wurden in den vergangenen 40 Jahren zu wahren...

Hörspiel: "Pig Boy. 1986-2358. Replay der Menschwerdung" von Gwendoline Soublin
Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer...


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Bild von Johan HarstadHarstad, Johan
© John Erik Riley 

Johan Harstad, geboren 1979 in Stavanger, ist einer der profiliertesten Autoren der skandinavischen Literatur. Sein Roman „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ sorgte seit seinem Erscheinen in Norwegen 2015 international für Furore und erschien 2019 auch auf deutsch. Zu seinen Stücken zählen neben Krasnojarsk die Texte „Etc.“ (2010) und „Washingtin“ (2007). Harstad wurde u. a. mit dem Ibsenpris und dem Doblougpris der Svenska Akademie ausgezeichnet. Er lebt in Oslo.

 

Krasnojarsk

(Krasnoyarsk)
Deutsch von Elke Ranzinger
1D, 2H
UA: 23.01.2010, Café Teatret Kopenhagen
DSE: 19.12.2020, Schauspielhaus Graz Graz

Welche Geschichten wollen wir uns erzählen, wenn die Welt untergegangen ist? Wie soll die Gesellschaft aussehen, die wir nach der Apokalypse neu aufbauen? Und hängen beide Fragen miteinander zusammen? Mit erstaunlicher Gelassenheit und großer Poesie erzählt Johan Harstad vom Untergang und, schemenhaft und mit vielen Fragezeichen versehen, vom Neuanfang. Formal hat er den Text mit großer Offenheit ausgestattet, die ganz unterschiedliche Umsetzungen vorsieht. Nachdem eine Naturkatastrophe das meiste Leben und alle Gesellschaftsformen auf der Erde zerstört hat, streift ein Anthropologe durch das menschenleere Gebiet zwischen Russland und China. Er ist im Auftrag einer Gruppe von Überlebenden auf der Suche nach verwertbaren Überresten der untergegangenen Kultur. Entgegen aller Erwartungen trifft er eines Tages auf eine junge Frau, die einen Koffer voller Erlebnisberichte und Zeugnisse der alten Welt bei sich hat. Diesen Fund wird er wohl leider nicht lange geheim halten können.