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UA: "Anfang und Ende des Anthropozäns"
Am 19. November war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Anfang...

Ausgezeichnet: NESTROY 2021 für "Krasnojarsk" und "Einfach das Ende der Welt"
Bei der Verleihung der NESTROY-Theaterpreise 2021 wurden u. a. die DSE von...

Neu: "Schlafmodus" von Beatrix Rinke
Um nichts Geringeres als den "Weltschlaf" geht es in dem Debütstück von...

UA: "Siri und die Eismeerpiraten" am LTT
Am 4. Dezember feiert Siri und die Eismeerpiraten von Frida Nilsson seine...

Neu: Charivari 2021
Charivari 2021: Unser aktuelles Verlagsprogramm für die Spielzeit 2021/22...

Ausgezeichnet: BR-Operettenfrosch 21/22 für "Clivia" von Nico Dostal an der Oper Graz
Die Neuproduktion von Nico Dostals Operette Clivia der Oper Graz wurde mit...

Martina Clavadetscher gewinnt Schweizer Buchpreis
Für ihren Roman Die Erfindung des Ungehorsams wurde Martina Clavadetscher am...

Neufassung: "Mack und Mabel" von Jerry Herman
Aus der Feder des La Cage Aux Folles-Komponisten Jerry Herman stammt der...

ÖE: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Burgtheater, Wien
Am 14. November feiert Ich, Ikarus von Oliver Schmaering seine...

UA: "Anfang und Ende des Anthropozäns" von Philipp Löhle
Am 19. November ist die Uraufführung von Philipp Löhles Stück Anfang und Ende...

DSE: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan am Renaissance-Theater Berlin
Am 26. November findet die deutschsprachige Erstaufführung von Noch einen...

Neue Stoffrechte: "Eine runde Sache" von Tomer Gardi
Zwei Künstler aus zwei unterschiedlichen Jahrhunderten reisen durch...


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Filippou, Efthimis

Ethimis Filippou, geboren 1977 in Archanes, ist international vor allem als Drehbuchautor und besonders für seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Giorgos Lanthimos bekannt ("Dogtooth", "The Killing of a Sacred Deer"). Der gemeinsame Spielfilm "The Lobster" war 2017 für den Oacar für das beste Originaldrehbuch nominiert. In seiner Heimat Griechenland arbeitet er außerdem kontinuierlich als Prosa-Autor und Dramatiker und hat bereits zahlreiche Theaterstücke herausgebracht (u.a. "Apologies 4&5", "Eau de Cologne").

 

Rob

(Pομπ)
Deutsch von Sarantos Georgios
5D, 5H

Rob – Personifikation toxischer Männlichkeit und charismatischer Schöngeist gleichermaßen – tritt selbst nie auf. Aber in den Äußerungen seiner Familie, seiner Bewunderer und seiner Opfer (wobei sich die Kategorien durchaus überschneiden) wird er lebendig. Sie lassen das widersprüchliche Bild eines ermordeten Serienkillers, eines Liebhabers des Guten und Schönen, eines gnadenlosen Verführers entstehen. In einer Mischung aus Totenmesse, Heldenbeschwörung und Gerichtsverhandlung machen sie dabei das Publikum zu Zeugen und Komplizen dieser Geisterbeschwörung.

Efthimis Filippou hat sich für sein Stück von Bernard-Marie Koltès’ Werk von 1990 inspirieren lassen, das wiederum vom Fall des italienischen Serienmörders Roberto Succo aus den 1980er Jahren ausgeht. Eine Reihe unseliger Männerfiguren? Oder Ausdruck unserer Sehnsucht nach glorifizierten Heldentypen und verteufelten Sündenböcken?