15.12.2018

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Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


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Der Kandidat

Komödie in vier Aufzügen
Deutsch von Gerhard F. Hering und Hans-J. Weitz
4D, 18H, Nebendarsteller

Der reiche, aber politisch unfähige Fabrikant Russek hat seinen ganzen Ehrgeiz daran gesetzt, in den Reichstag gewählt zu werden. Mehr geschoben als schiebend, laviert er zwischen den Konservativen, Nationalliberalen und Sozialdemokraten, deren Vertreter - ausnahmslos um persönlicher Vorteile willen - Russek ihre Unterstützung und ihre Stimme bei der Wahl anbieten.

Der Führer der Rechten, Graf Reydt, will seinen Sohn mit Russeks Tochter Luise verheiraten, um sich finanziell zu sanieren; Grübel, der Geschickteste von allen, tritt als Sprecher der Mittelpartei auf und wirbt ebenfalls um Luise, die ihn liebt; Redakteur Bach von der "Volksstimme", der für Russek Propaganda macht und dabei vor keiner Tatsachenverdrehung zurückschreckt, hat Absichten auf dessen Frau. Seidenschnur, ein Rivale, der Russek Geld schuldet, scheidet gegen das Versprechen, dass ihm seine Schulden erlassen werden, aus dem Wahlkampf aus.

In seinem Eifer, es allen Parteien recht machen zu wollen, stößt Russek bei einer Wahlversammlung alle vor den Kopf. Als letzte Rettung bietet sich Redakteur Bach an, der ihm mit Hilfe der Presse den größeren Teil der Stimmen zu verschaffen verspricht. Russek, dem alle Mittel recht sind, treibt seine Frau dem Redakteur förmlich in die Arme...