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Sommertheater 2022: Premieren im Musiktheater
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Musiktheater:...

dg-Konferenz 2022 mit Amir Gudarzi und Sokola//Spreter
Vom 23. bis 26. Juni 2022 findet die Jahreskonferenz der Dramaturgischen...

UA "Gott Vater Einzeltäter" von Necati Öziri
Am 3. Juni ist die Uraufführung von Necati Öziris Stück Gott Vater...

Sommertheater 2022: Premieren im Schauspiel
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Schauspiel:...

UA: "Mats & Milad" von Eva Rottmann am Staatstheater Mainz
Am 2. Juni feiert Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt von Eva...

Rückblick: "Happy End" am Renaissance-Theater Berlin
Als "Mischung aus Gangsterkomödie, 'Bohème sauvage'- Soiree und stilisiertem...

UA: "Die nicht geregnet werden" von Maria Ursprung am Theater St. Gallen
Am 25. Mai wird Maria Ursprungs Stück Die nicht geregnet werden am Theater...

"Ja oder Nein?" - Knut Hamsun am Residenztheater
Am 8. Mai war die mehrfach verschobene Premiere von Stephan Kimmigs...

Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts
Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro...

"Ein Mann seiner Klasse" beim Berliner Theatertreffen
Am 7. und 8.5. zeigt das Berliner Theatertreffen Ein Mann seiner Klasse nach...

Auszeichnung: "1. Paul Abraham Preis" für Thomas Zaufke
Thomas Zaufke wird als erster Musikschaffender mit dem neugeschaffenen, mit...

Rückblick: "Das schönste Mädchen der Welt" am Grips Theater, Berlin
Am 14. April 2022 feierte Das schönste Mädchen der Welt seine Uraufführung am...


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Schönthan, Franz von

Die Wiener Brüder Franz und Paul von Schönthan schrieben Stücke fürs Theater und waren beide hauptberuflich eng mit der Wortkunst verbunden: Franz (*20.06.1849, †02.12.1913) als Schauspieler und Regisseur, Paul (*19.03.1853, †05.08.1905) als Redakteur. Theatergeschichte schrieben sie mit dem gemeinsam verfassten Schwank Der Raub der Sabinerinnen (1884), einem absoluten Klassiker der deutschen Komödie, der auch über hundert Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Schwung und Spritzigkeit verloren hat und sowohl in Deutschland (zum wiederholten Male) als auch in Dänemark verfilmt wurde.

Franz von Schönthan wurde nach seiner Zeit als Marineoffizier Schauspieler in Dessau, später ging er nach Berlin. Dort begann er Bühnenstücke zu schreiben. 1883 wurde er Oberregisseur am Wiener Stadttheater. Lustspiele und Schwänke waren sein Metier. "Das Mädchen aus der Fremde" und "Sodom und Gomorrha" kamen 1880 auf die Bühne, "Der Schwabenstreich" 1883. Es folgten noch Dutzende von Komödien. Zusammen mit seinem Bruder Paul von Schönthan brachte er sieben Bände "Kleine Humoresken" heraus. Beide besaßen die Gabe, in jeder Lebenssituation das komische Element entdecken und künstlerisch umsetzen zu können.

 

Der Raub der Sabinerinnen

Schwank in vier Akten
Bearbeitet von Karl Wesseler
4D, 5H

Dialektfassungen:

Der Raub der Sabinerinnen
Schwäbische Fassung
von Monika Hirschle
4D, 5H

Deutsche Kleinstadt, Bühne eines Wandertheaters, Ende des 19. Jahrhunderts. Vor vielen Jahren, als Student, hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie geschrieben. Als nun eine reisende Gesellschaft mit Direktor Striese als Theaterprinzipal im Städtchen gastiert, ergibt sich eine gute Gelegenheit, das Stück öffentlich aufzuführen. Gollwitz lässt das Stück jedoch unter einem Pseudonym erscheinen.

Als Frau und Tochter jedoch vorzeitig aus der Sommerfrische zurückkehren, nehmen die tragischen Verwicklungen ihren Lauf. Der Professor versucht zu verheimlichen, dass seine wahre Leidenschaft dem Theater gilt. Schließlich wird dadurch sogar seine Ehe bedroht. Auf der Bühne des Direktors Striese geht es nicht weniger chaotisch zu...