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Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
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Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
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"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Bild von Johann StraußStrauß, Johann

Johann Strauß wurde am 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien geboren. Sein Vater Johann Strauß sah für ihn ursprünglich eine Laufbahn als Beamten vor, doch nach der Untreue des Vaters ermöglichte ihm seine nun mehr alleinerziehende Mutter eine Musikausbildung, unter anderem bei Joseph Drechsler. Als ältester Sohn der Familie war er jedoch angehalten, seine Mutter zu unterstützen und für die Ernährung der Familie zu sorgen. Daher begann er erste Konzerte zu geben.
Innerhalb kürzester Zeit feierte er vielerorts Erfolge und ging schließlich sogar auf Tourneen nach Europa und Nordamerika. 1849 übernahm er nach dem Tod seines Vaters dessen Orchester. Trotz seiner enormen Popularität war er am königlichen Hof in Ungnade gefallen, als er 1848 Werke wie den "Freiheitsliederwalzer" im Namen der Revolution komponiert hatte. Aus diesem Grund wurde Strauß erst 1863 von Franz Joseph I. zum "k.k. Hofball-Musikdirektor" ernannt. In dieser Zeit komponierte er fast ausschließlich Tanzmusik, was ihm seinen Namen "Walzerkönig" einbrachte, unter dem er bis heute bekannt ist. Sein berühmtestes Werk, das er in dieser Zeit komponierte, ist der weltbekannte "Donauwalzer", der heute als inoffizielle Hymne Wiens und Österreichs bezeichnet wird.
1871 verließ er den österreichischen Hof und begann Operetten zu schreiben. Im selben Jahr noch feierte seine erste Operette "Indigo und die 40 Räuber" am Theater an der Wien Premiere. Am 5. April 1874 fand schließlich die Uraufführung seiner erfolgreichsten und der wahrscheinlich bekanntesten Operette überhaupt statt, Die Fledermaus. Durch zahlreiche weitere Operettenkompositionen darunter "Der lustige Krieg" und "Eine Nacht in Venedig" wurde er zu einer zentralen Figur der "Goldenen Ära der Wiener Operette".

Als er am 3. Juni 1899 in Wien starb, folgten Tausende dem Trauermarsch vorbei an seinen Wirkungsstätten zum Wiener Zentralfriedhof, wo er in einem Ehrengrab beigesetzt wurde.

 

Die Fledermaus
Operette in 3 Akten
von Carl Haffner und Richard Genée
nach H. Meilhac und L. Halévy
Textliche Neubearbeitung: Richard Bars
Musik von Johann Strauß
4D, 7H, Chargen, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, Pos I, II, III, Schl, Hrf, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA 05.04.1874, Theater an der Wien, Wien

Die Fledermaus (Wittenbrink-Fassung)
Operette in 3 Akten von Carl Haffner und Richard Genée
nach H. Meilhac und L. Halévy
Musik von Johann Strauß
Orchesterfassung von Franz Wittenbrink
3D, 7H, Chor, Ballett (optional)
Orchesterbesetzung: Vl I, Vl II, Vc, Kb, Fl, Klar in B und A, Harm, Kl, Schl
UA 1992, Theater, Basel