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"Abgefahren": Agatha Christies "Mord im Orientexpress" in Berlin
Vorhang auf für Hercule Poirot: Am 24.7. war die Premiere von Mord im...

"nachtschattengewächse" ausgezeichnet mit dem Retzhofer Dramapreis 2021
Die erstmals vergebene Auszeichnung des Retzhofer Dramapreis für den Bereich...

Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
Kaum ist bei der Feuerwehr der verdiente Kaffee fertig, da stört schon wieder...

Neu bei FBE: "Die Steilwand" von Jordi Galceran
Jordi Galceran hat sieben Jahre nach Der Kredit mit Die Steilwand wieder...

"Ein Recht auf Chanel" - UA von "Einfache Leute"
Am 20. Juni war die Uraufführung von Anna Gschnitzers Stück Einfache Leute am...

"'Verbindungsfehler' geht unter die Haut" - UA von Julian Mahid Carly
Am 20. Juni war die Uraufführung von Verbindungsfehler von Julian Mahid Carly...

Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
Mit zwei Preisen wurde Necati Öziri bei den „Tagen der deutschen Literatur“...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...


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Bild von Johan HarstadHarstad, Johan
© John Erik Riley 

Johan Harstad, geboren 1979 in Stavanger, ist einer der profiliertesten Autoren der skandinavischen Literatur. Sein Roman „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ sorgte seit seinem Erscheinen in Norwegen 2015 international für Furore und erschien 2019 auch auf deutsch. Zu seinen Stücken zählen neben Krasnojarsk die Texte „Etc.“ (2010) und „Washingtin“ (2007). Harstad wurde u. a. mit dem Ibsenpris und dem Doblougpris der Svenska Akademie ausgezeichnet. Er lebt in Oslo.

 

Krasnojarsk

(Krasnoyarsk)
Deutsch von Elke Ranzinger
1D, 2H
UA: 23.01.2010, Café Teatret Kopenhagen
DSE: 19.12.2020, Schauspielhaus Graz Graz

Welche Geschichten wollen wir uns erzählen, wenn die Welt untergegangen ist? Wie soll die Gesellschaft aussehen, die wir nach der Apokalypse neu aufbauen? Und hängen beide Fragen miteinander zusammen? Mit erstaunlicher Gelassenheit und großer Poesie erzählt Johan Harstad vom Untergang und, schemenhaft und mit vielen Fragezeichen versehen, vom Neuanfang. Formal hat er den Text mit großer Offenheit ausgestattet, die ganz unterschiedliche Umsetzungen vorsieht. Nachdem eine Naturkatastrophe das meiste Leben und alle Gesellschaftsformen auf der Erde zerstört hat, streift ein Anthropologe durch das menschenleere Gebiet zwischen Russland und China. Er ist im Auftrag einer Gruppe von Überlebenden auf der Suche nach verwertbaren Überresten der untergegangenen Kultur. Entgegen aller Erwartungen trifft er eines Tages auf eine junge Frau, die einen Koffer voller Erlebnisberichte und Zeugnisse der alten Welt bei sich hat. Diesen Fund wird er wohl leider nicht lange geheim halten können.