Aktuelle Nachrichten

Kleist-Förderpreis für Amir Gudarzi
Der Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker 2022 geht an...

"Liberté oh no no no" von Anja Hilling uraufgeführt
Am 14. Januar war die Uraufführung von Anja Hillings Stück Liberté oh no no...

UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
Am 19. Januar feiert Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins von Vera...

"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
Eine Assistentin, ein Chor der Millennials, zwei Astronautinnenauszubildende,...

"Warte nicht auf den Marlboro-Mann" von Olivier Garofalo an der Badischen Landesbühne
Am 8. Januar ist die Premiere von Olivier Garofalos Kammerspiel Warte nicht...

"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


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Bild von Wieland SchwanebeckSchwanebeck, Wieland

Wieland Schwanebeck, geb. 1984, ist Anglist, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er forscht und schreibt u.a. über Filmgeschichte, Hochstapler und Zwillinge. Zu seinen Veröffentlichungen zählen das Metzler-Handbuch "Männlichkeit" (herausgegeben mit Stefan Horlacher und Bettina Jansen, 2016) und die Reclam-Einführung zu James Bond (2021).

 

Slapstick

1D, 3H
UA: 16.10.2021, Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau

1941 ist Charlie Chaplin, der größte Stummfilmkomiker aller Zeiten, in einer tiefen Sinnkrise. Das FBI hält ihn für einen Kommunisten, seine Ex-Frauen für einen Geizkragen, das Kino-Publikum schwelgt in „Vom Winde verweht“ - die Zeiten für Chaplins Tramp scheinen unwiederbringlich vorbei zu sein. Also will er sich künstlerisch neu erfinden mithilfe eines irischen Religionsdramas und der blutjungen Hauptdarstellerin Joan Barry. Aber beide erweisen sich als widerspenstiger, als das erfolgsverwöhnte Universalgenie gedacht hätte. Mitten hinein in diese Sinnkrise platzt auch noch der junge Filmemacher Orson Welles, um Chaplin für einen neuen Film zu gewinnen. Zwischen Chaplin, Welles, Joan Barry sowie Chaplins treu ergebenem japanischen Diener Kono entspinnt sich schnell eine turbulente Auseinandersetzung darüber, was das Publikum will, wie viele Kompromisse kreative Alphatiere eingehen müssen und ob Frauen überhaupt so komisch sein können wie Männer.

Die Uraufführung (in Verhandlung) ist für Oktober 2021 vorgesehen.