Aktuelle Nachrichten

"Der Vorname" am Theater Baden-Baden
Am 25. Juni hatte Katrin Hentschels Inszenierung des Komödien-Klassikers Der...

"Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund gewinnt beim New York Independent Film Festival
Thomas Zaufke und Peter Lund haben mit ihrem Musicalfilm Kopfkino beim New...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Ab 9. Mai werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...


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Aktuelle Premierenberichte
Mommertz, Paul

Paul Mommertz wurde 1930 in Aachen geboren und arbeitet als freier Schriftsteller und Drehbuchautor. Er studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte, auch Philosophie und Psychologie in Würzburg, Wien und Bonn und schrieb eine Dissertation über die Rolle des Aphorismus in Literatur und Philosophie. Mommertz hat bereits zahlreiche Preise erhalten, darunter der Dramatikerpreis der Münchner Kammerspiele, den Tukanpreis der Stadt München, einen DAG-Fernsehpreis, die Silberne Nymphe von Monte Carlo, einen Silbernen Hugo beim 24. Internationalen Filmfestival Chicago, sowie 1985 beim World Television Festival in Tokio den Dokumentarspiel-Preis für Die Wannseekonferenz. Seine Arbeit ist mitgeprägt durch Jugenderfahrungen: durch den damals sehr starken rheinischen Milieukatholizismus, den Bombenkrieg 1942-1945, in dem er nicht nur seinen Vater, sondern auch Schulfreunde verlor, und durch den Nationalsozialismus. Mit dem Nationalsozialismus setzt er sich in Hörspiel, Theater und Fernsehen immer wieder auseinander. Krieg, Luftkrieg und Judenverfolgung sind Hintergrund des autobiografisch getönten Drehbuchs "Senta und Sam". Das Katholische, zu dem Mommertz heute in kritischer Solidarität steht, zeigt sich in dem Drehbuch "Fritz Moskau", vor allem aber im Aphorismenband "Sinnthesen". Seine Meinung zu Politik und Gesellschaft hat er in provokanter Zuspitzung formuliert in den Aphorismenbänden "Sichtwechsel I und II".

 

Aktion T 4

6D, 8H

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch