23.02.7125

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"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


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Blum, Eva
Geboren 1967 in Konstanz. 1985-89 Schauspielstudium in Hannover. Von 1989-95 Ensemblemitglied des GRIPS Theater Berlin. Seit 1989 arbeitet sie als freie...


Vinck, Herman


Witting, Matthias
Geboren 1952 in Berlin. Studium der Germanistik und Politik. Seit 1976 Pianist/Keyboarder, Texter, Musikalischer Leiter und Produzent für freie...


 

Auf der Kippe

von Eva Blum und Herman Vinck
unter Mitarbeit von Matthias Witting, Reinhard Schmidt, Katarina Eckold
für Menschen ab 8
1D, 1H
UA: 01.10.1999, Grips Theater Berlin

Der alte Mann hat sich hinter einen hohen Zaun auf einen verlassenen Hinterhof zurückgezogen, um ungestört an seiner Maschine zu basteln. Er spricht nur noch mit seinem Kunstwerk, einem Monstrum aus Schrottteilen, das Musik machen soll. Das Mädchen entdeckt zufällig durch ein Loch im Zaun die Werkstatt und verschafft sich heimlich Zutritt in die Welt des kauzigen Alten.

Damit beginnt zwischen den beiden eine Geschichte voller Missverständnisse, denn er will nicht und sie kann nicht sprechen: Sie ist gehörlos. Wie die beiden sich dennoch über alle Hürden der Kommunikation einen Weg aus der Sprachlosigkeit bahnen, wie aus seiner anfänglichen Ablehnung und ihrer Neugierde eine Art Liebesgeschichte wider Willen wird, das zeigt das ebenso poetische wie komische Stück über die Begegnung zweier Außenseiter.

Obwohl der Alte immer wieder dem Mädchen verbietet, seine Maschine anzufassen, fährt sie unbeeindruckt fort, ihm bei der Arbeit zur Hand zu gehen, und schließlich lernt er von ihr die ersten Worte in der Gebärdensprache. Nach einem folgenschweren Unfall bricht er erschöpft über seiner Maschine zusammen. Nun ist er auf ihre Hilfe angewiesen, und das vermeintlich zerstörte Kunstwerk erfährt unter ihren Händen eine wundersame Veränderung.

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