20.06.9745

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Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Schauspiel) von Dogberry&Probstein
Wenn Victor Lopez eines hasst, dann ist es Ungerechtigkeit. Jetzt sitzt er im...

Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn...

"Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Gärtnerplatztheater
Am 14. Juni feiert Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat...

UA: Nina Enders "Siegfried simulieren" am Pfalztheater Kaiserslautern
Nachdem Nina Ender für ihr Stück Polyboskomplex mit dem 2....

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

DSE: "Rock of Ages" von Chris d'Arienzo am Theater Ulm
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre erwarten das Publikum...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

UA: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Theater an der Parkaue
Am 1. Juni 2018 ist die Uraufführung von Ich, Ikarus am Theater an der...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Musical) von Rainer Bielfeldt, Susanne Lütje & Anne X. Weber
Stan Miller führt ein bescheidenes und glückliches Leben. Als seine Mutter an...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Neu bei FBE: "Im Gefängnis" von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine...

Wiederentdeckt: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Halb Fabel, halb soziale Parabel wird gezeigt, wie eine Gruppe für die...


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Gibson, William

William Gibson wurde am 13. November 1914 in New York City geboren. Nach dem Besuch des City College of New York schrieb er 1948 sein erstes Drama "Danny and the Witches", doch erst mit dem 1954 erschienenen Roman "Wie Wasser unter der Brücke" ("The Cobweb") gelang ihm der erste Erfolg. Das Buch wurde im folgenden Jahr unter seiner Mitwirkung als "Die Verlorenen" mit Richard Widmark und Lauren Bacall in den Hauptrollen verfilmt. 1958 wurde mit "Spiel zu zweit" ("Two for the Seesaw") sein erstes Stück am Broadway aufgeführt, das für einen Tony Award nominiert wurde. Robert Wise verfilmte das Stück 1962 mit Robert Mitchum und Shirley MacLaine. 1959 folgte mit The Miracle Worker (Licht im Dunkel) sein erfolgreichstes Werk. Basierend auf der Geschichte von Helen Keller gewann es 1960 den Tony Award und kam zwischen 1959 und 1961 auf 719 Vorstellungen. Seine Drehbuchadaption für die Verfilmung von Arthur Penn erhielt eine Oscar-Nominierung. 1964 wurde William Gibson für das in Zusammenarbeit mit Clifford Odets entstandene Musical Golden Boy für einen weiteren Tony Award nominiert. Bis 2005 wurden sechs weitere Stücke von Gibson am Broadway aufgeführt, darunter "A Cry of Players" über das Leben des jungen William Shakespeare sowie "Golda’s Balcony" über Golda Meir, welches von 2003 bis 2005 auf insgesamt 493 Aufführungen kam. William Gibson starb am 25. November 2008 in Stockbridge, Massachusetts.

 

Licht im Dunkel

(The Miracle Worker)
Deutsch von Andreas Pegler
4D, 2H

"Licht im Dunkel" ist die berührende, Hoffnung machende Geschichte der amerikanischen Schriftstellerin Helen Keller (1880 - 1968), die von William Gibson eindrucksvoll dramatisiert wurde und jahrelang am Broadway für Furore sorgte und mit vier Tony Awards ausgezeichnet wurde. Ebenso erfolgreich war der von Arthur Penn inszenierte Film mit Anne Bancroft (Oscar als beste Darstellerin) und Patty Duke (Oscar als beste Nebendarstellerin). 2000 kam es unter dem Titel "The Miracle Worker – Wunder geschehen" zu einer erneuten Verfilmung.

Helen Keller verliert mit 19 Monaten durch eine schwere Krankheit Augenlicht und Gehör. Seitdem lebt sie in einer Welt der Stille und Isolation, der Einsamkeit und Unsicherheit. Die Familie weiß nicht, mit dem blinden und stummen Mädchen umzugehen, das sich nur durch Berührungen und Gesten verständlich machen kann.
Als die Eltern die junge Blindenlehrerin Annie Sullivan ins Haus holen, sieht sich Helen erstmals mit Grenzen konfrontiert. Annies Versuche, dem intelligenten Kind etwas beizubringen, scheitern anfangs. Helen rebelliert gegen die strenge Lehrerin, und Mitleid und Liebe der Eltern behindern die Erziehung. Erst als Annie mit dem Mädchen ins Gartenhaus zieht, zeigt ihr Unterricht Erfolge. Mit viel Geduld, aber auch mit absoluter Konsequenz und Mitleidlosigkeit gelingt es Annie, durch eine spezielle Fingersprache Helens Isolation zu durchbrechen und Licht in ihr dunkles Leben zu bringen. "Water" wurde dabei zum Schlüsselwort: durch das Erkennen des Sinngehaltes dieses Wortes erschloss sich Helen nach und nach die gesamte Welt der Sprache. Jedes Wort, jedes Ding bekam einen Namen.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

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