22.10.2018

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren

Vater Werk aus dem Programm vom Theaterverlag Desch
25.10.2018, Offenbach, Theater im T-raum

Die Tür nebenan
25.10.2018, Holzkirchen, ensemble peripher

Venus im Pelz
26.10.2018, Darmstadt, Theater im Pädagog

Cabaret / Fassung Chris Walker
27.10.2018, Stendal, Theater der Altmark

Die Stühle Werk aus dem Programm vom Theaterverlag Desch
30.10.2018, Bregenz, Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung

Der Besuch der alten Dame
31.10.2018, Mülheim, Theater an der Ruhr

Die Nervensäge Werk aus dem Programm vom Theaterverlag Desch
01.11.2018, Braunschweig, Komödie am Altstadtmarkt

Die Jüdin von Toledo
UA 01.11.2018, Bochum, Schauspielhaus


Aktuelle Premierenberichte
Bild von Hans Dieter SchreebSchreeb, Hans Dieter

Hans Dieter Schreeb, 1938 in Wiesbaden geboren, ist Dramatiker, Drehbuchautor und Schriftsteller. Nach langjähriger Arbeit als Redakteur beim Fernsehen des Südwestfunk, lebt Schreeb jetzt als freier Autor in Wiesbaden. In seiner jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit Hans Georg Thiemt entstanden mehrere hundert Folgen populärer Fernsehserien und Fernsehspiele für ARD und ZDF, darunter so bekannte wie "Der Kurier der Kaiserin" und "Ich, Christian Hahn". Neben zahlreichen Arbeiten für den Hörfunk schrieb Schreeb eine Reihe erfolgreicher historischer Romane wie "Der Bader von Mainz" und "Feuerblumen – Das Geheimnis des Caspar Hauser".

 

Der Meenzer Bub

Ein Volksstück
4D, 3H
frei zur UA

Christa Runkel wohnt schon seit Jahrzehnten im Mietshaus des Erwin Limbach, der in seinem zweiten Leben auch noch Polizist und Herzensbrecher ist. Friedchen und Karl Köhler, Mitmieter und Betreiber eines kleinen Ladens im Erdgeschoss, betreuen die alte Dame. Edith, die junge Schwester Friedchens, hilft ihnen im Geschäft und sucht vor allem den Mann fürs Leben. Tochter und Schwiegersohn der alten Dame, ein pedantisches Lehrerpaar, reisen in der Weltgeschichte umher und sind im Grunde nur noch an der Erbschaft interessiert. Frau Runkel ist nämlich Besitzerin eines alten Ölgemäldes, das vor Jahren schon auf 40.000 DM geschätzt wurde. Und genau dieses Bild will sie Familie Köhler als Geste der Dankbarkeit nach ihrem Tod vermachen.

Doch davon ist zunächst nicht die Rede, ganz im Gegenteil: die 88-Jährige sieht und hört noch sehr gut und hat für ihr Alter eine reichlich lockere Art, die Lebens- und Liebesnöte ihrer Mitbewohner zu kommentieren, hier und da auch ein wenig nachzuhelfen. Warum sollte zum Beispiel die Edith nicht einfach tauchen lernen, wo der Herr Doktor – ein wohlsituierter Witwer – doch so gern auf die Malediven fährt... Als sie eines Tages aber stirbt und Familie Köhler sicherheitshalber schon einmal ihr versprochenes Eigentum an sich nimmt, taucht unversehens Tochter Irma auf und fordert Rechenschaft über den Verbleib jenes kostbaren Gemäldes. Nun ist guter Rat teuer...

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.