19.02.2018

Aktuelle Nachrichten

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Der Mann im Haus

(La pattemouille)
Komödie
Deutsch von Horst Leonhard
5D, 2H

Daniel, Chemie-Ingenieur um die 50, wird nach 27 Dienstjahren entlassen. Am gleichen Tag wird seine Frau Barbara, die als Präsentatorin und Redakteurin beim Fernsehen arbeitet, befördert: sie bekommt eine eigene Sendung. Daniels Freund Georges, dem er sich anvertraut, rät ihm, alles von der leichten Seite zu sehen: Es wäre schließlich zeitgemäß, als Mann zu Gunsten der Frau zurückzutreten; heutzutage machten eben die Frauen Karriere usw. (Georges selbst ist mit einer Karrieristin verheiratet und Hausmann).

Daniel lernt kochen und entwickelt sich zum Hausmann, er versucht auch, eine Beziehung zu seiner 15-jährigen Tochter aufzunehmen, die er bisher kaum wahrgenommen hat. Sein Verhältnis zu Barbara versachlicht sich zusehends: Jede Sinnlichkeit und Zärtlichkeit scheint verloren. Daniel revoltiert schließlich. (Er stiftet auch Georges zum Widerstand an, dort endet es jedoch böse, da seine Frau keinen Humor und Georges keine Stärke hat.) Er stößt, was Arbeitsteilung im Haushalt betrifft, bei Barbara auf taube Ohren und ist nahe dran, mit einer anderen Frau abzuhauen. Wer ihn zurückhält, ist die Tochter, die seine Not erkannt hat. Von nun an sind sie zu zweit...