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"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Lionel SpycherSpycher, Lionel

Lionel Spycher wurde 1971 in Mulhouse im Elsass geboren. Nach einer Ausbildung zum Inspizienten am Théâtre National de Strasbourg arbeitet er zunächst als Inspizient und Beleuchter.

Mittlerweile ist Spycher ein gefragter Lichtdesigner an den großen Bühnen Frankreichs. Sein erstes Stück Pit-Bull wurde 1999 an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin erstaufgeführt.

Es folgten weitere Stücke für das Theater wie 9 mm und Der Springer in der Schwebe. Das A.K.-System entstand als Auftragswerk für das Theater Bremen, wo es im Januar 2009 uraufgeführt wurde.

 

Der neue Präsident

(Le nouveau Président)
Deutsch von Tobias Scheffel
1D, 2H
UA: 14.01.2005, Théâtre Les Ateliers Lyon
frei zur DSE

Der Präsident eines Landes stirbt in den Armen seiner Geliebten in deren Liebesnest. Diese ruft, gemäß den früheren Anweisungen des Verstorbenen, zwei seiner Vertrauten zu Hilfe: Neveu, einen jungen, talentierten Mitarbeiter, der Sprecher des Präsidenten, gefolgt von Bosc, einem seiner alten Weggefährten.

Es gilt, die Angelegenheit schnell zu regeln, die Spuren zu beseitigen. Während Neveu von der Situation total überfordert ist, seine Panik mit Alkohol bekämpft und durch überstürzte Aktionen die diskrete „Problembeseitigung“ zu gefährden droht, bleibt der sturmerprobte Bosc besonnen und versucht, seinen jungen Kollegen zu beruhigen. Ein so genanntes „Aufräumkommando“ stehe für einen solchen Fall bereit, werde jedoch erst am Morgen eintreffen, um nicht unnötig Aufmerksamkeit zu erregen.

Bosc zeigt Neveu seine mögliche Zukunft auf, seine Wichtigkeit als Sprecher, der der Welt die Nachricht des Todes des Präsidenten überbringen wird, vielleicht sogar sein Nachfolger werden wird. Während Bosc und die Geliebte des Präsidenten sich in dieser schweren Stunde vorsichtig näher kommen, stößt Neveu auf eine Waffe, einen mysteriösen Wandschrank und die delikaten, streng geheimen Aufzeichnungen des Präsidenten. Daraufhin fesselt er die beiden anderen und stürzt sich vom Balkon in den Tod ...

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.

Siehe auch:

Die Notizbücher des Präsidenten
Deutsch von Tobias Scheffel