23.06.2024

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Öziri, Necati

Necati Öziri, geboren 1988, studierte Philosophie, Germanistik und Neuere Deutsche Literatur in Bochum, Istanbul und Berlin. Er war Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und arbeitete als Regisseur und Dramaturg unter anderem am Ballhaus Naunynstraße und am Maxim Gorki Theater in Berlin, wo er von 2014 bis 2017 künstlerischer Leiter des Studio R war. Sein Stück "Get deutsch or die tryin'" wurde 2018 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Von 2017 bis 2022 war er Dramaturg bei den Berliner Festspielen und leitete dort das Internationale Forum des Theatertreffens. In Klagenfurt gewann er bei den 45. Tagen der deutschsprachigen Literatur 2021 den Kelag-Preis und den Publikumspreis. Sein Roman "Vatermal" (erschienen im Claassen Verlag) stand 2023 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

 

Der Ring des Nibelungen

9 Darsteller*innen
UA: 28.01.2022, Schauspielhaus Zürich

Zeit abzutreten: Euer Untergang steht bevor! Nicht weil es das Schicksal so will, sondern weil die nordischen Götter ihre Macht zu lange ausgenutzt haben. Während der alte Wotan sich noch einmal mit aller Kraft an seinen Thron klammert, formiert sich weit weg bereits eine Allianz der Machtlosen: die Ausgebeuteten, die Hässlichen, die Einsamen und Verlassenen, die Töchter, für die kein Platz übrig ist, die Zeugen eurer Gewalt. Und all jene, die noch nie von Wagner gehört haben ...

Mit „Der Ring des Nibelungen“ wollte Richard Wagner den Deutschen ihren eigenen Mythos geben. Necati Öziri korrigiert das vielleicht „deutscheste“ aller Gesamtkunstwerke und fragt: Gibt es ein neues Wort für „Wir“? Eines, das nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner meint? Und leben „wir“ wirklich wieder in goldenen Zwanzigern, die vor den Dreißigern kommen? Und sind wir nicht alle ein bisschen Wotan?

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Premierenberichte zu diesem Stück vorhanden