23.02.6333

Aktuelle Nachrichten

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


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Bild von Bruno FrankFrank, Bruno

Der Dichter Bruno Frank wurde am 13. Juni 1887 als Sohn eines Bankiers in Stuttgart geboren, studierte an verschiedenen Universitäten Jura und Philosophie und schloss in Tübingen seine Ausbildung mit dem Doktorat der Philosophie ab. Frühzeitig bereiste er die Mittelmeerländer Frankreich, Italien und Spanien. Der erste Weltkrieg führte ihn nach Flandern und Polen. Die Nachkriegsjahre verlebte er als freier Schriftsteller, befreundet mit Thomas Mann, Klabunt und Lion Feuchtwanger, acht Jahre in Oberbayern und weitere acht Jahre in München. Zusammen mit seiner Frau Liesl, Tochter der bekannten Operettendiva Fritzi Massary und eines österreichischen Adligen, verließ Bruno Frank mit seiner Familie Deutschland einen Tag nach dem Brand des Berliner Reichstagsgebäudes im März 1933. Sie lebten in Österreich, in der Schweiz, in Frankreich und in England, bis sie sich 1939 in Beverly Hills (Südkalifornien) niederlassen. Dort starb Bruno Frank am 20. Juni 1945.

 

Sturm im Wasserglas

Komödie in drei Akten
4D, 11H

Einen Sturm im Wasserglas erzeugt Toni, der Hund der schon ältlichen Frau Vogl: Zwei Ehen gehen auseinander, eine dritte wird angeknüpft, ein Journalist verhindert die Wahl des Bürgermeisters - und das kommt so:

Frau Vogl hat die hohe Hundesteuer nicht bezahlen können. Ihr Hund soll daher von Amts wegen getötet werden. Die unglückliche Tierliebhaberin bittet nun Stadtrat Thoss ausgerechnet am Vorabend seiner Wahl zum Bürgermeister, Gnade vor Recht walten zu lassen. Thoss wirft sie jedoch aus seiner Wohnung. Davon bekommt der eifrige Journalist Burdach Wind, der flugs einen Artikel über die unsoziale Einstellung des Bürgermeisterkandidaten schreibt. Der Skandal ist perfekt, und Thoss muss auf die Wahl verzichten.

In der folgenden Auseinandersetzung mit Herrn Quilling, dem Herausgeber der Zeitung, kommt heraus, dass Thoss ein Verhältnis mit Quillings Frau hat - zwei Scheidungsprozesse sind die Folge. Burdach wird natürlich entlassen, kann aber noch durch einen Aufruf 1.600 Mark für Frau Vogl sammeln. Er raubt auch den Hund, den er Frau Vogl wiederbringt, was ihm auch noch eine Anzeige wegen Einbruchs einbringt.

Bei der Gerichtsverhandlung klärt sich dann aber alles auf: Burdach liebt die geschiedene Frau Thoss, das Ehepaar Quilling legt auf Scheidung keinen Wert mehr, und Frau Vogl will den Magistratsdiener Pfaffenzeller heiraten, der bisher auf Toni aufgepasst hat.

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