16.12.2018

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Aktuelle Premierenberichte

Die Jüdin von Toledo
01.11.2018, Bochum, Schauspielhaus

Hunger
19.10.2018, Berlin, Deutsches Theater

Effi
19.09.2018, Berlin, Theater an der Parkaue

Die Mitwisser
28.04.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Schatten eines Jungen
06.04.2018, Göttingen, Deutsches Theater

Lazarus
03.02.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Alice
23.11.2017, München, Metropol Theater

Alles Schwindel
17.12.2017, Berlin, Maxim Gorki Theater

Die Zertrennlichen
26.11.2017, Frankfurt am Main, Schauspiel Frankfurt

Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben
27.09.2017, Mannheim, Nationaltheater


O'Reilly, Kaite

Kaite O’Reilly arbeitet international als Autorin, Mentorin und Dozentin. Seit den 90er Jahren publiziert und realisiert sie in der ganzen Welt Theaterstücke und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Neben ihren Theaterprojekten, die u.a. im Zuge der Olympischen Spiele 2012 Teil des offiziellen Festivals wurden, ist sie intensiv in den Diskurs der „disability studies“ eingebunden und veröffentlicht regelmäßig neue Studien. Darüber hinaus vollendete sie vor Kurzem ihren ersten Roman.


Weitere Informationen zu Kaite O'Reilly

 

Schlachthaus

(Yard)
Deutsch von Frank Heibert
2D, 3H
UA: Oktober 1998, The Bush Theatre London
DSE: 22.09.1999, Maxim Gorki Theater Berlin

Schlachthaus, das erste abendfüllende Stück der irisch-englischen Autorin Kaite O'Reilly, kreist um den schwierigen Existenzkampf einer irischen Schlachterfamilie. Da Rourke, das Familienoberhaupt, für den das Töten von Tieren immer eine Kunst und nicht lediglich ein Job war, setzt seine ganze Hoffnung auf eine glückliche Zukunft, auf seinen schwächlichen Lehrling. Beim alljährlichen Schlachterwettbewerb soll dieser den ersten Preis gewinnen und der Schlachterei wieder zu Ruhm und Ansehen verhelfen. In monatelangem Training versucht der Alte, dem Jungen die Kunst des Präzisionstötens beizubringen. Während die familiären Zwistigkeiten zunehmen, Da's Bruder Skully sich an seine Frau heranmacht und der Lehrling sich hoffnungslos und unerwidert in die "von einem Bastard geschwängerte" und ins Elternhaus zurückgekehrte Tochter Fin verliebt, ignoriert der Alte alle Signale, die den unaufhaltsamen Untergang andeuten. Als der Lehrling den Wettstreit antritt, gibt es für einen kurzen Augenblick Hoffnung, die jedoch am Ende völlig zerstört wird.

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