Aktuelle Nachrichten

"Der Vorname" am Theater Baden-Baden
Am 25. Juni hatte Katrin Hentschels Inszenierung des Komödien-Klassikers Der...

"Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund gewinnt beim New York Independent Film Festival
Thomas Zaufke und Peter Lund haben mit ihrem Musicalfilm Kopfkino beim New...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Ab 9. Mai werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Theodor SchübelSchübel, Theodor

Theodor Schübel wurde am 18. Juni 1925 in Schwarzenbach/Saale geboren.
1957 erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis für sein erstes Stück Der Kürassier Sebastian und sein Sohn (Uraufführung 1958 im Berliner Schlossparktheater, anlässlich der Berliner Festwochen). 1960 gab er seine Stellung in der Industrie auf und ging als Dramaturg zum Fernsehen.

Ab 1963 lebte er als freier Autor im Fichtelgebirge. Theodor Schübel war Inhaber zahlreicher Literatur- und Fernsehpreise. Am 30. Januar 2012 verstarb Theodor Schübel im Alter von 86 Jahren.

 

Der Seitensprung

Eine Komödie nach einem Motiv von Tschechow
5D, 4H

Iwan Iwanowitsch Dymows Dasein als Gutsbesitzer zeichnet sich nicht durch große Abwechslung aus. Das kinderlose Zusammenleben mit seiner Frau Anna Philippowna nennt er selbst solide, ansonsten interessiert er sich mehr für die Preisentwicklung von Rindern und Schweinen als für seine Mitmenschen. Bis ihn sein Nachbar Pawel Pawlowitsch, ein Lebemann durch und durch, auf das attraktive Hausmädchen Katja hinweist. Iwan Iwanowitsch entdeckt ganz neue Seiten an sich: Der Diener Maxim, mit dem das Mädchen wohl mehr als den Arbeitgeber teilt, wird moralisch zurechtgestutzt, die Ehefrau wird auf Reisen geschickt und Iwan selbst mutiert zum leidenschaftlichen Liebhaber. Die Folgen zeigen sich neun Monate später, als die inzwischen entlassene Katja mit angeblich unehelichem Kind und Forderungen vor der Tür steht. Iwan Iwanowitsch behält die Nerven und alle Fäden in der Hand – nur gut, dass er nichts vom doppelten Spiel seiner Angestellten ahnt.

Theodor Schübel hat frei nach Tschechows Erzählung „Der Fehltritt“ eine charmante Komödie geschrieben, die augenzwinkernd die Doppelmoral einer privilegierten Klasse vorführt.

1964 wurde der Stoff mit u.a. Robert Meyn und Hannelore Elsner fürs Fernsehen verfilmt (Regie: Rainer Erler).