22.07.2018

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Die Mitwisser
28.04.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Schatten eines Jungen
06.04.2018, Göttingen, Deutsches Theater

Lazarus
03.02.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Alice
23.11.2017, München, Metropol Theater

Alles Schwindel
17.12.2017, Berlin, Maxim Gorki Theater

Die Zertrennlichen
26.11.2017, Frankfurt am Main, Schauspiel Frankfurt

Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben
27.09.2017, Mannheim, Nationaltheater

Freiheit
21.09.2017, Wien, New Space Company / Blumenhof

Nichts von mir
22.09.2017, Berlin, Berliner Ensemble

Superhero
16.10.2014, Wiesbaden, Hessisches Staatstheater


Thomas, Buddy

Buddy Thomas, hauptberuflich Theateragent bei ICM in New York, schreibt in seinem zweiten Leben Theaterstücke. Seinen ersten Erfolg hatte er mit „The Crumple Zone“, eine off-Broadway-Produktion von 2000/01 mit Mario Cantone in der Hauptrolle und Jason Moore als Regisseur. Mittlerweile tourt das Stück nicht nur in den USA, sondern auch in Spanien, Italien und den Niederlanden.

Seine neue Komödie, Der Teufelsplan von Planet Pluto (Devil Boys From Beyond), erlebte seine Uraufführung im Rahmen des New York International Fringe Festivals 2009 unter Beteiligung so renommierter Schauspieler wie Everett Quinton von der Ridiculous Theatre Company, Andy Halliday vom Theatre-in-Limbo und Peter Cormican. Regie führte Kenneth Elliott, Mitbegründer des berühmten Theatre-in-Limbo. Das Stück gewann den Fringe Excellence Award for Best Play.

 

Der Teufelsplan von Planet Pluto

(Devil Boys From Beyond)
Eine Komödie
Deutsch von Peter Torberg
4D, 4H
UA: 23.08.2009, Actors' Playhouse New York
frei zur DSE

Fliegende Untertassen, hinterhältige Reporterinnen, alkoholallergische Hünen und die (große) Liebe starten in Der Teufelsplan von Planet Pluto eine außerirdisch schräge Humorinvasion auf die Theaterbühne.

Ein heißer Sommer 1957. In Lizard Lick, einem sonst eher verschlafen sumpfigem Nest in Florida, schwebt ein unbekanntes Flugobjekt ein und entführt Harry Wexler, Ehemann der in die Jahre gekommenen Südstaatenschönheit Florence Wexler. In die brodelnde Hitze des Sommerlochs schlägt also eine Pulitzer-Preis verdächtige Story ein und für den Chefredakteur der New York Sun Gilbert Wiatt ist eines ganz klar: Eine Top-Story braucht Top-Reporter. Also schickt er die ehrgeizige Mattie van Buren ins außerirdische Rennen. Fotografisch flankiert werden soll sie von dem ihr untreu unliebsam gewordenen Ex-Ehemann und Schluckspecht Gregory Graham. Doch die Konkurrenz im eigenen Haus schläft nicht. Die altgediente Lucinda Marsh will Mattie nicht nur die Männer, sondern auch die verheißungsvolle Story ausspannen. In Lizard Lick steht dem Catfight nichts mehr im Wege und die Stilettos fliegen. Doch für den Privatkrieg bleibt nicht allzu viel Zeit. Seltsame Dinge gehen vor sich. Florence Wexler überrascht durch bizarr knappe Outfits und einen aus dem All heimgekehrten Ehemann, einen muskelbepackten Hünen, der vor Jugend und Potenz nur so strotzt. Ein seltsames Paar, doch für Lizard Lick nichts Außergewöhnliches. Die Männer scheinen neben ihren in die Jahre gekommenen Frauen wie ausgetauscht.
Scheinen? Nein. Es deutet alles auf einen teuflischen Plan hin, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Den weiblichen Erdlingen in Lizard Lick kommt es nicht ungelegen, dass ihre Männer ins Weltall verfüttert worden sind und sie im Gegenzug eine Upgrade-Version erhalten haben. Doch die New Yorker Reporter wollen sie und ihre Ehemännern vom Pluto nicht kampflos siegen lassen. Wer gewinnt den Kampf um die Erde, die beste Schlagzeile und das Herz von Gregory Graham?

Buddy Thomas’ überirdisch originelle Science-Fiction-Horror-Komödie ist ein unerbittlich komischer Angriff auf die Lachmuskeln der Erdlinge. Er ist eine humorvoll parodistische Hommage an ein Kinogenre, das mit Streifen wie „Der Mann, der sein Gehirn austauschte“ „Die Körperfresser kommen“ und „Alien“ über die Jahrzehnte hinweg sein Publikum in fasziniertes Gruseln erstarren ließ. Mit schnellen, schrägen und tabulosen Wort- und absurd überraschenden Handlungswechseln ist Der Teufelsplan von Planet Pluto ein lebendiges und bunt-skurriles Bühnenspektakel.



Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.