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"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Beane, Douglas Carter

Douglas Carter Beane, der das Show-Geschäft als künstlerischer Leiter des New York Theatre Company Drama Departments und Autor von Theaterstücken und Drehbüchern bestens kennt, ist für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Zu seinen Stücken gehören u. a. "As Bees In Honey Drown", "Music From A Sparkling Planet" und "The Country Club". Er schrieb das Drehbuch für die Filmadaption seines Stücks "Advice From A Caterpillar"; sein Film "To Wong Foo, Thanks for Everything, Julie Newmar" wurde von Steven Spielberg produziert. "The Big Time", Beanes erstes Musical, wurde 2006 von der Presse hoch gelobt. Seit der Saison 2007/08 ist er mit dem Musical "Xanadu" am Broadway vertreten.

Aktuell sind die die Bühnenpremieren seines Musicals "The Bandwagon" und seines Stücks "Don’t Follow Me, I’m lost, too" in Vorbereitung.

 

Und zwei Fische liefen munter

(The Little Dog Laughed)
Deutsch von Clemens Franke
2D, 2H
UA: 13.12.2005, Second Stage Theatre New York
frei zur DSE

Und zwei Fische liefen munter (The Little Dog Laughed) ist eine rasant erzählte Geschichte über die Sehnsucht nach Ruhm und die Konsequenzen des Lebens in der Traumfabrik Hollywood. Mitchell, ein viel versprechender Schauspieler, der zum großen Leidwesen seiner Agentin Diane an einem leichten ... wiederkehrenden Anfall von Homosexualität leidet, beginnt während eines New York-Besuchs eine Affäre mit dem jungen Callboy Alex. Jeder im Showbiz weiß, dass Schwulsein zwar ganz okay ist, solange es privat bleibt. Mit einer Karriere als schillernder Filmstar passt das aber ganz und gar nicht zusammen.

Da Mitchell auf diese Weise eine große Hauptrolle verloren zu gehen droht, ist dringender Handlungsbedarf gefragt. Und so setzt seine mit allen Wassern gewaschene Agentin Diane sämtliche Hebel in Bewegung, um das öffentliche Image ihres Schützlings wieder gerade zu rücken.

Der New Yorker Autor Douglas Carter Beane hat mit Und zwei Fische liefen munter nicht nur eine Paraderolle für die Schauspielerin der Diane geschrieben. Ihm ist vor allem eine schlaue Satire über das Showbiz und unsere von Stars und Sternchen besessene Gesellschaft gelungen.

Sein Stück, in dem er nicht zuletzt seine privaten Erfahrungen als Drehbuchautor mit Hollywood verarbeitet, war über zwei Saisons hinweg ein Broadway-Hit. Bei den Tony-Awards 2007 wurde die grandiose Schauspielerin Julie White für ihre Darstellung der Agentin Diane als Best Actress ausgezeichnet. Das Stück erhielt zudem eine Nominierung als Best Play.

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.

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