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So schön wäre es gewesen - Knut Hamsuns "Spiel des Lebens"
Die Premiere von Spiel des Lebens von Knut Hamsun war für den 20.3. geplant....

Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


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Bild von Fabrice Roger-LacanRoger-Lacan, Fabrice
© MCR Paris 

Fabrice Roger-Lacan wurde 1966 geboren und studierte an der École Normale Supérieure rue d'Ulm und der Film School in New York.

Sein erstes Stück "Der Krawattenclub" wurde ein großer Erfolg in Paris und für den Prix Molière nominiert. Seitdem wurde es auch international gespielt, unter anderem im Londoner West End, und mit Charles Berling in der Hauptrolle verfilmt. Seine Stücke wurden von Regisseuren wie Édouard Baer, Benoît Jacquot, Bruno Chiche inszeniert. Sein Stück "Die Tür nebenan" mit Emmanuelle Devos und Edouard Baerwurde in den Hauptrollen, wurde von Bernard Murat inszeniert und von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert.

Fabrice Roger-Lacan schreibt außerdem Drehbücher für Film und Fernsehen.

 

Unwiderstehlich

(Irrésistible)
Deutsch von Wolfgang Kirchner
1D, 1H
UA: 30.01.2007, Théâtre Hébertot Paris
DSE: 21.03.2015, Renaissance-Theater Berlin

Er ist Anwalt, sie Lektorin. Seit vier Jahren sind sie verheiratet - und sie lieben sich. Glücklich allerdings sind sie nicht, denn er ist eifersüchtig. Krankhaft, obsessiv eifersüchtig. Sie kommt nach einem Meeting mit einem Autor, dessen Stil und Charisma sie schätzt und den sie unbedingt verlegen möchte, geschafft nach Hause, wo er sein Plädoyer in einem gruseligen Tötungsdelikt vorbereitet: Ein Mann hat seine Frau getötet - und die Leiche verspeist. Aus Liebe, ist der Anwalt überzeugt ... Eigentlich sind sie verabredet, gemeinsam ins Theater zu gehen, doch daraus wird nichts. Denn er will wissen, wie der Tag mit dem von ihr so verehrten Autor war. Sie gibt zu, dass sie den Autor "ziemlich unwiderstehlich" findet, aber eben nur "ziemlich" - denn immerhin hat sie dessen Einladung zum Essen abgelehnt, nicht zuletzt, weil sie ja mit ihm verheiratet ist. Er ist aber fest davon überzeugt: Dieser Autor weckt in ihr ein unwiderstehliches Verlangen. Und um das zu beweisen, schreckt er auch nicht davor zurück, sie direkt in die Arme dieses gefährlichen Verführers zu treiben. Sie verlässt das gemeinsame Heim. Wird sie zurückkommen?