Aktuelle Nachrichten

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Kessler, Lyle

Lyle Kessler ist ein US-amerikanischer Dramatiker, Drehbuchautor und Schauspieler, international bekannt für sein 1983 geschriebenes Theaterstück Waisen. Er schrieb außerdem die Theaterstücke "Robbers" (1987, "Possession" (1976), "Unlisted", "The Viewing" (1967) u.a. Kessler wurde ausgezeichnet mit dem New York State Council on the Arts Playwriting Award für sein Stück "Burning Brigh".

 

Waisen

(Orphans)
Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen
3H

Zwei Brüder hausen in einem verlotterten Gebäude in einer heruntergekommenen Gegend in Philadelphia. Treat, der ältere, sorgt durch Raubüberfälle und Diebstähle für den Lebensunterhalt. Er versorgt rührend, aber autoritär, den jüngeren Bruder Phillip, den er nicht aus dem Haus lässt. Seine Unmündigkeit und völlige Unerfahrenheit nutzt er aus, ihn zu beherrschen.

Eines Tages schleppt er Harold, einen wohlhabenden Mann in mittleren Jahren ins Haus, um Lösegeld für ihn zu erpressen. Harold, einem Mann mit offenbar dunkler Vergangenheit, gelingt es bald, sich zum Herrn der beiden zu machen. Wie ein Vater versucht er, mit Erfolg, Phillips Selbständigkeit zu entwickeln, während er sich bemüht, Treats Aggressivität zu zähmen. Diese Entwicklung der beiden Brüder wird auch durch Harolds Tod nicht beendet.

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