20.02.2018

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Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
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Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Bild von Ariane KochKoch, Ariane
Foto: Hans-Jörg F. Walter 

Ariane Koch, geboren 1988, schreibt und konzipiert Theaterstücke, Performances und andere künstlerische Projekte in verschiedenen Kollaborationen. Nach einem Bachelor in Fine Arts an der HGK Basel studierte sie Theaterwissenschaft an der Universität Bern und Philosophie an der Universität Basel. Sie ist Mitgründerin und Herausgeberin des Lasso, einem Magazin für Kunst und Literatur. Ariane Koch war Stipendiatin des Förderprogramms "Dramenprozessor 13/14" am Theater Winkelwiese in Zürich, in dessen Rahmen das Stück Wer ist Walter entstanden ist. 2014 arbeitete sie als Artist-in-Residence am Literarischen Colloquium Berlin. In Zusammenarbeit mit Joël László entwickelte sie eine Sammlung von Kurzstücken zum Thema "Zukunft Europa" (Produktion: Theater Marie), welche im Theater Tuchlaube Aarau uraufgeführt und auch am Theater Winkelwiese gezeigt wurden. Eines der Kurzstücke aus dieser Reihe wird 2016 gemeinsam mit Moira Gilliéron und Zino Wey zu einem abendfüllenden Stück ausgearbeitet und unter dem Titel "homo digitalis" (AT) in der Kaserne Basel gezeigt. In der Spielzeit 2015/16 ist Ariane Koch Hausautorin am Luzerner Theater.


Weitere Informationen zu Ariane Koch

 

Wer ist Walter

3-20 Darsteller
frei zur UA

"Und dann hat er gesagt, ich bin dann mal weg, ich hau jetzt ab und komm nicht wieder, ich dreh nicht um, und ich halte nicht inne, und ich starte den Motor, und ich lege meinen Fuss aufs Gaspedal, und ich brause davon, und der Staub wirbelt auf und die Reifen quietschen, und der Motor dröhnt, und eure offenen Münder, sie werden immer kleiner, sie verschwinden im Staub ..."

Und dann ist Walter verschwunden. Raus aus seinem bisherigen Leben – mit 200 Sachen. Zurück bleiben seine Freunde, seine Verehrer, seine fanatischen Fans: Wer kannte ihn am besten, den Walter? Wer ist eigentlich dieser Walter? Und warum haut er einfach ab? Unmut entsteht allmählich bei den Hinterbliebenen, Wut gärt. Nur weil Walter sich aus dem Staub macht, genießt er nun Kultstatus – WALTER FOR PRESIDENT! Aber beeindruckend ist es auch – weg von der Zivilisation. Vielleicht macht es auch viel mehr Sinn, sich mit der Natur zu paaren? "Kein Mensch, kein Problem".

Wer ist Walter entstand innerhalb des Dramenprozessors 2013/14, ein Förderprogramm für junge Dramatikerinnen und Dramatiker am Theater an der Winkelwiese in Zürich. Ariane Koch über Wer ist Walter: "Und es geht mir schon darum, zu fragen, wer man ist und wie man sich zusammensetzt, dieses Splitterhafte, Additive, Prozessuale – gleichzeitig ist im Stück dieser Natur-Zivilisation-Konflikt, es gibt diese Tendenz, immer mehr mit der Natur verschmelzen zu wollen und auch eine zunehmende Arbeitsverweigerung, es gibt Aussagen über das Gehetzte in dieser Welt oder Arbeitswelt, und der Wunsch und utopische Gedanke, zur Pflanze zu werden bis hin zu sexuellen Fantasien mit Pflanzen."

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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