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Vorhang auf für Hercule Poirot: Am 24.7. war die Premiere von Mord im...

"nachtschattengewächse" ausgezeichnet mit dem Retzhofer Dramapreis 2021
Die erstmals vergebene Auszeichnung des Retzhofer Dramapreis für den Bereich...

Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
Kaum ist bei der Feuerwehr der verdiente Kaffee fertig, da stört schon wieder...

Neu bei FBE: "Die Steilwand" von Jordi Galceran
Jordi Galceran hat sieben Jahre nach Der Kredit mit Die Steilwand wieder...

"Ein Recht auf Chanel" - UA von "Einfache Leute"
Am 20. Juni war die Uraufführung von Anna Gschnitzers Stück Einfache Leute am...

"'Verbindungsfehler' geht unter die Haut" - UA von Julian Mahid Carly
Am 20. Juni war die Uraufführung von Verbindungsfehler von Julian Mahid Carly...

Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
Mit zwei Preisen wurde Necati Öziri bei den „Tagen der deutschen Literatur“...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
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Bild von Lionel SpycherSpycher, Lionel

Lionel Spycher wurde 1971 in Mulhouse im Elsass geboren. Nach einer Ausbildung zum Inspizienten am Théâtre National de Strasbourg arbeitet er zunächst als Inspizient und Beleuchter.

Mittlerweile ist Spycher ein gefragter Lichtdesigner an den großen Bühnen Frankreichs. Sein erstes Stück Pit-Bull wurde 1999 an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin erstaufgeführt.

Es folgten weitere Stücke für das Theater wie 9 mm und Der Springer in der Schwebe. Das A.K.-System entstand als Auftragswerk für das Theater Bremen, wo es im Januar 2009 uraufgeführt wurde.

 

9 mm

(Neuf Millimètres)
Deutsch von Uli Aumüller
2D, 3H, eine Stimme
UA: 02.06.2000, Internationales Theaterfestival Sitges/Barcelona
DSE: 23.05.2002, Maxim Gorki Theater Berlin

Ordnung ist das ganze Leben für Herrn Kléber, und so ist es kein Wunder, dass er alles daran setzt, Ordnung auch in seinen Supermarkt zu bekommen. Doch dummerweise trüben wiederholte Diebstähle das Bild von der reibungslos funktionierenden Konsumfiliale. Und dummerweise deckt ausgerechnet der Hausdetektiv den Täter. Es ist ein kleiner Junge aus der Nachbarschaft. Nachdem er beim Klauen eines Superman-Kostüms erwischt wird, stürzt er auf tragische Weise aus dem Fenster. Mord oder Selbstmord? Eine Welle von Spekulationen, Rachegelüsten und subtilen Machtspielen wird ausgelöst. Die Sehnsucht, sich aus dem kleinen, beengten und hoffnungslosen Leben zu befreien, wird übermächtig und erweckt den großen (Leinwand-)Mythos vom unbesiegbaren Helden in den kleinstädtischen Geistern. Doch dieser Männermythos endet im blutigen Kugelhagel, einzig die Frauen bleiben zurück.