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Update: Das Berliner Theatertreffen zeigt am 13.5. einen Live-Stream aus dem...

Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
Wir gratulieren Anna Gschnitzer, die mit Einfache Leute den Publikumspreis...

Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Alles beginnt mit zehn Wochen in New York, wovon Sophonisbe, eine wackere...

Jetzt lieferbar per Post: "Poesie einer verlorenen Normalität"
Krasnojarsk von Johan Harstad wurde vom Schauspielhaus Graz als Virtual...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...


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Der Name der Rose

(Il nome della rosa)
Musical nach dem gleichnamigen Roman
von Umberto Eco
Musik von Gisle Kverndokk
Text von Øystein Wiik
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
1D, 16H, Ensemble, Mehrfachbesetzung möglich
Orchesterbesetzung: Fl, Ob, Klar, Fg, Hr, Trp, Pos, Tb, Timp, Perc, Hrf, Vl, Vla, Vlc, Kb, Kl
Alternative Besetzung:Fl/Picc, Klar/B.Klar/A.Sax, Trp/F.Horn, Pos, Key, Perc/Drums, Kb, Vl, Vlc
UA: 09.08.2019, Theater Erfurt

1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in Aufruhr. Und das kurz vor einem heiklen Treffen zwischen hochrangigen Vertretern des Franziskanerordens und den Gesandten des Papstes. Der hierzu mit seinem Novizen Adson von Melk angereiste Mönch William von Baskerville soll helfen, das Verbrechen aufzuklären. Die Spur führt William und Adson in die Bibliothek, in der ein manischer Mönch das letzte erhaltene Exemplar von Aristoteles' "Buch der Poetik - Die Komödie" behütet. Der Mönch hält den hedonistischen Inhalt des Buches für derart gefährlich, dass niemand dieses Wissen weitertragen darf. Deshalb hat er die Seiten vergiftet - jeder, dem das Buch in die Hände fällt, muss sterben.

Øystein Wiik legt den Fokus auf die Kriminalgeschichte und hat sich damit für das Herzstück des Romans entschieden. In seiner Fassung ist der ältere, weisere Adson ein ebenso philosophischer wie analytischer Erzähler der Handlung, deren sieben Tage jeweils spektakulär mit einem neuen Todesfall als Cliffhanger enden.

Gisle Kverndokk nimmt in seiner Musik diese Strukturen auf und setzt an Anfang und Ende eines Tages wiederkehrende liturgische Gesänge. Seine Musik ist eklektizistisch-romantisch. Ein Chor schwebt in Anlehnung an die griechische Tragödie kommentierend und strukturgebend über den Geschehnissen. Musikalische Reminiszenzen verbinden sich mit zeitgenössischer Musik und rhythmisierter Sprache.

Umberto Eco schuf mit seinem ersten Roman ein komplexes und vielfarbiges Bild des mittelalterlichen Lebens. Øystein Wiik und Gisle Kverndokk haben die erste Musicalfassung dieses großen Klassikers geschrieben.