12.04.2021

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Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG
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Bild von Hannah DübgenDübgen, Hannah
© Gunther Gluecklich 

Hannah Dübgen wurde 1977 in Düsseldorf geboren. Sie studierte Philosophie, Literatur und Musikwissenschaft in Oxford, Paris und Berlin. Sie arbeitete als Dramaturgin am Theater und schrieb die Libretti mehrerer international erfolgreicher Opern, z.B. Matsukaze (2011), eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Toshio Hosokawa und der Choreographin Sasha Waltz, vielfach nominiert als 'Uraufführung des Jahres’. Ihr Schauspiel Gegenlicht war 2008 für den Dramatikerpreis des Stadttheater Klagenfurt nominiert. Hannah Dübgens mehrfach ausgezeichneter Debütroman Strom erschien 2013, es folgte der Roman Über Land (2016). Ihr Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und mit Stipendien im In- und Ausland gefördert.

 

Glare

Science-Fiction-Kammeroper
Musik von Søren Nils Eichberg
Libretto von Hannah Dübgen
2D, 2H
Orchesterbesetzung: Fl, Klar (B.Klar), Fg (K.Fg), Hr, Pos, Perc, Kl (Synth), Vl, Vla, Vlc, Kb
UA: 15.11.2014, Linbury Theatre, Royal Opera House London
DE: 11.3.2017, Theater der Stadt Koblenz

Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue Liebe Lea das Testmodell eines hochentwickelten Liebesandroiden ist. Alex möchte das nicht glauben, doch der Zweifel ist gesät; zumal Michael sich merkwürdig verhält, seitdem es Lea an Alex' Seite gibt. Er lässt, gedemütigt von einem erfolglosen Flirtversuch, seinen Frust an Lea aus; vergewaltigt sie, mit dem Verweis auf ihre Bestimmung als Liebessklavin.
Nach Wochen der Unsicherheit führt Alex schließlich den von Michael empfohlenen Test durch: Er bittet Lea, ihn mit einem Messer zu verletzen. Sie weigert sich. Laut Experiment ist das Teil ihrer Programmierung und der Beweis, dass Lea eine Maschine ist. Als Alex sie heftiger unter Druck setzt, geraten sie in einen Kampf, in dem Lea erstochen wird. Untröstlich bittet Alex Michael um eine neue Lea. Doch dessen Reaktion lässt einen schrecklichen Verdacht aufkommen …

Hannah Dübgen schrieb das Libretto des 75-minütigen Psycho-Dramas im Kammeroper-Format zwischen Scandi-Noir und Avantgarde; Søren Nils Eichberg die Musik. Techno-Sounds und Live-Samples mischen sich mit klassischem Instrumentarium; Hip-Hop-Drum-Licks und skandinavisch anmutende elektronische Basslines mit artifiziell strahlend-tonalem Gesang.

"Glare is a perfectly engineered entertainment for the digital generation." (BBC)

"The sex and violence scenes aren't for maiden aunts, but everyone else should see this!" (The Times)

"Søren Nils Eichberg gelingt die Quadratur des Kreises, eine Opernmusik zu schreiben, die anspruchsvoll auf der Höhe unserer Zeit ist, dabei aber neben dem Kopf auch und immer wieder intensiv Herz und Bauch anspricht." (Rhein-Zeitung)