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Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

"Kleist fürs Homeoffice" (Süddeutsche Zeitung): "Cecils Briefwechsel"
Die Uraufführung von Gott Vater Einzeltäter von Necati Öziri (Regie: Sapir...

Neu: "Die gar schröckliche Geschichte vom Kleinen Dings" von Magnus Båge und Lena Ollmark
Eine komische Gruseloper für Kinder ab 8 Jahren: Das Kleine Dings muss eine...

6 Oscar-Nominierungen für Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...

Neue Romane im Frühjahrsprogramm
Alle Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben Tove Ditlevsen...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...


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Ludwig, Volker
Volker Ludwig, geboren 1937, veröffentlichte schon während seines Studiums der Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München Kurzgeschichten und...


Michel, Detlef
Detlef Michel wurde 1944 in Turckheim geboren und studierte seit 1964 Germanistik, Soziologie und Psychologie in Tübingen, München und Berlin. In seiner...


 

Ab heute heißt du Sara

33 Bilder aus dem Leben einer Berlinerin
von Volker Ludwig und Detlef Michel
nach der Autobiografie "Ich trug den gelben Stern" von Inge Deutschkron
Musik von Hans Georg Koch
Liedtexte von Volker Ludwig
6D, 6H
Orchesterbesetzung: Rockband
UA: 09.02.1989, Grips Theater Berlin

1933 ist Inge elf Jahre alt, eine aufgeweckte Berliner Göre, die nicht begreifen will, warum sie plötzlich nicht mehr auf der Straße spielen darf. Jüdin in den folgenden Jahren zu sein, das heißt für Inge nicht nur Demütigungen, Übergriffe und Beschränkungen, sondern auch weder Kino noch Tanzsäle zu kennen; heißt erwachsen zu werden, ohne jung gewesen zu sein.

"Ab heute heißt du Sara!", sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge und stempelt ein 'J' in ihren Ausweis - 'J' wie Jude. Von nun an ändert sich alles im Leben der selbstbewussten Berlinerin. Immer auf der Flucht vor den Nazis macht sie mit ihrer Mutter eine Irrfahrt durch Berlin, von Versteck zu Versteck...

Das Stück, nach dem Buch von Inge Deutschkron "Ich trug den gelben Stern", erzählt in 33 Bildern von der Angst der Verfolgten, von vielen Menschen, die Inge und ihrer Mutter geholfen haben und die für Inge Deutschkron "stille Helden" wurden, und nicht zuletzt vom kämpferischen Mut eines jungen Mädchens, das nicht aufgibt.

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