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"Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund gewinnt beim New York Independent Film Festival
Thomas Zaufke und Peter Lund haben mit ihrem Musicalfilm Kopfkino beim New...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
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Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
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"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

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Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

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Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
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Bild von Herbert BaumannBaumann, Herbert

Herbert Baumann, geb. 1925 in Berlin, studierte am Internationalen Musikinstitut Komposition bei Boris Blacher und Dirigieren bei Sergiu Celibidache. Von 1947 bis 1953 war er als Komponist und Kapellmeister am Deutschen Theater in Berlin tätig, von 1953 bis 1970 musikalischer Leiter der Staatlichen Bühnen Berlin (Schiller-Theater und Schloßpark-Theater) und von 1971 bis 1979 in gleicher Funktion am Münchner Residenztheater. Seit 1979 arbeitet er als freischaffender Komponist in München.

Baumann komponierte die Musik zu mehr als 500 Bühnenstücken und über 40 Fernsehfilmen, die Ballette "Alice im Wunderland" und "Rumpelstilzchen", sowie zahlreiche Orchester-, Chor- und Kammermusikwerke. Bei FBE: Musik zur Posse Einmalhunderttausend Taler nach David Kalisch in einer Neufassung von Horst Pillau und zu Molières Der eingebildete Kranke, ebenfalls in einer Neufassung von Horst Pillau.

 

Einmalhunderttausend Taler

Posse mit Gesang in drei Abteilungen
nach David Kalisch in einer Neufassung von Horst Pillau
Musik von Herbert Baumann
3D, 7H
Orchesterbesetzung: Klar (A.Sax), Schl, Git, Kl, B
DE: 09.05.1968, Hansatheater, Berlin

Berlin um 1850: Die drei Freunde Wandel, Bullrig und Stullmüller leben zusammen in einem etwas schäbigen Atelier. Als erfolglose Maler bzw. Erfinder irrwitziger Dinge, die sich nicht verkaufen lassen, geraten sie immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten. Zudem sitzt ihnen der standesdünkelnde Vermieter Kalau mit der rückständigen Miete im Nacken. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Wandel liebt die hübsche Feodora, Tochter des Vermieters. Um nun aus den finanziellen wie auch amourösen Schwierigkeiten herauszukommen, sehen sie nur einen Ausweg: so schnell wie möglich "hunderttausend Taler" zu beschaffen...

Sie beschließen, Wilhelmines (Stullmüllers Freundin) ersparte 500 Taler als Einstieg zu verwenden und "in Aktien zu machen". Auf welch wackligem Fundament die mit dem schnell Erspekulierten einhergehende Freundschaft mit Kalau steht, zeigt sich jedoch nach der letzten Transaktion. Kalau ist empört und kündigt ihnen fristlos - nicht nur die "Freundschaft". Von nun an trennen sich die Wege unserer Helden. Auf Feodoras Verlobung mit dem gutsituierten Herrn von Kammersdorf in Wilhelmines und Stullmüllers Ausflugslokal an der Spree kommt es zum überraschenden Wiedersehen mit Wandel...