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Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Wir trauern um Horst Pillau
Im Januar 1960 wurde Das Fenster zum Flur am Berliner Hebbel-Theater...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
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Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
Wir gratulieren Anna Gschnitzer, die mit Einfache Leute den Publikumspreis...

Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021. Alles beginnt...


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Böhmer, Wolfgang
Wolfgang Böhmer wurde 1959 in Westfalen geboren und studierte Literatur und Musik in Wuppertal. Nachdem er als Komponist und Akteur im politischen...


Lund, Peter
Der vielseitige Künstler Peter Lund wurde 1965 in Flensburg geboren. Parallel zu seinem Architekturstudium in Berlin widmete er sich mit gleicher...


 

Love Bite - Biss ins Herz

Ein Musical über die Liebe
Musik von Wolfgang Böhmer
Text von Peter Lund
5D, 4H
Orchesterbesetzung: Reed (Klar, B.Klar, A.Sax), Vl I, II, Vc, Kb, Kl, Dr/Perc
UA: 16.06.2001, Neuköllner Oper Berlin

Bei Love Bite - Biss ins Herz verrät es schon der Titel: In diesem Musical dreht sich alles um die Liebe. Auf den ersten Blick also ein Musicalthema par exellence, doch es wäre kein echtes Böhmer-Lund-Stück, wenn hier nicht ein Blick hinter die mühsam aufrecht erhaltenen Fassaden mehr oder minder glücklicher Paare gewagt würde und die Figuren einem drastischen Geschlechterkampf ausgesetzt würden.

Überraschend bis zum allerletzten Moment werden hier die kleinen und großen Unterschiede zwischen Männern und Frauen verhandelt. Ernsthaft und dabei doch sehr unterhaltsam, unterlegt von zündender Musik, werden die großen Gefühle und ihre Schattenseiten dargestellt. Der Deutschlandfunk meldete: "Was da im Gewand eines Gegenwartsmusicals daherkommt und sich formal an das klassische amerikanische Musical der 40er und 50er anlehnt, ist eigentlich große Oper. Denn nur dort werden Tabubrüche – wie Gewalt in der Ehe, Ehebruch, Intrige, Verrat, Rache und Mord – so ungeschminkt verhandelt."

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