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Sommertheater 2022: Premieren im Musiktheater
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Musiktheater:...

dg-Konferenz 2022 mit Amir Gudarzi und Sokola//Spreter
Vom 23. bis 26. Juni 2022 findet die Jahreskonferenz der Dramaturgischen...

UA "Gott Vater Einzeltäter" von Necati Öziri
Am 3. Juni ist die Uraufführung von Necati Öziris Stück Gott Vater...

Sommertheater 2022: Premieren im Schauspiel
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Schauspiel:...

UA: "Mats & Milad" von Eva Rottmann am Staatstheater Mainz
Am 2. Juni feiert Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt von Eva...

Rückblick: "Happy End" am Renaissance-Theater Berlin
Als "Mischung aus Gangsterkomödie, 'Bohème sauvage'- Soiree und stilisiertem...

UA: "Die nicht geregnet werden" von Maria Ursprung am Theater St. Gallen
Am 25. Mai wird Maria Ursprungs Stück Die nicht geregnet werden am Theater...

"Ja oder Nein?" - Knut Hamsun am Residenztheater
Am 8. Mai war die mehrfach verschobene Premiere von Stephan Kimmigs...

Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts
Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro...

"Ein Mann seiner Klasse" beim Berliner Theatertreffen
Am 7. und 8.5. zeigt das Berliner Theatertreffen Ein Mann seiner Klasse nach...

Auszeichnung: "1. Paul Abraham Preis" für Thomas Zaufke
Thomas Zaufke wird als erster Musikschaffender mit dem neugeschaffenen, mit...

Rückblick: "Das schönste Mädchen der Welt" am Grips Theater, Berlin
Am 14. April 2022 feierte Das schönste Mädchen der Welt seine Uraufführung am...


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Mandragola

Machiavellis Renaissancekomödie in einer Musicalfassung von Volker von Törne und Volker Ludwig
Musik von Horst A. Hass
2D, 5H
Orchesterbesetzung: Git, B.Git, Kl. (Cemb)
UA: 25.10.1969, Tribüne Berlin

Der junge, in Paris aufgewachsene Callimaco kommt nach Italien, weil er von der Schönheit der Florentinerin Lucrezia gehört hat. Die mit dem ältlichen, reichen Bürger Nicia verheiratete Lucrezia ist jedoch nicht nur ungewöhnlich schön, sondern auch tugendhaft und daher unnahbar. So muss Callimaco bei der Eroberung seiner Angebeteten zu einer List greifen.

Mit Hilfe von Nicias Tischgenossen, dem Schmarotzer Ligurio, und seinem Diener Siro gelingt es ihm, bei Nicia als erfahrener Arzt aufzutreten und sich sein Vertrauen zu erschleichen. So wird dem Einfaltspinsel Nicia, dessen Impotenz die Ursache für die Kinderlosigkeit der Ehe ist, eine unfehlbare Kur gegen die vermeintliche Sterilität seiner Frau eingeredet: Lucrezia soll ein Gebräu aus einer Alraune zu sich nehmen, das allerdings einen Haken hat – es tötet den ersten Beischläfer der Frau nach der Einnahme. Um dem Ehemann dieses bittere Los zu ersparen, bleibe nur ein Ausweg: Man müsse des Nachts einen beliebigen Fremden auf der Straße aufgreifen und zu Lucrezia ins Bett legen; danach würde für den Ehemann keine Gefahr mehr bestehen.

Der leichtgläubige Nicia ist mit allem einverstanden, fürchtet aber den Widerstand seiner Frau gegen diesen Plan. Mutter und Beichtvater der jungen Frau werden eingesetzt, um die Widerstrebende umzustimmen. Wie zuvor ausgeheckt, fällt natürlich der verkleidete Callimaco den Männern als Todeskandidat in die Hände, der sogleich von dem arglosen Nicia in Lucrezias Bett verfrachtet wird.

Nach dieser Nacht übergibt der nun sorgenfreie Nicia dem Wunderarzt als Zeichen seiner Dankbarkeit den Hausschlüssel, um ihn als Freund der Familie dort immer willkommen zu heißen.