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Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
Mit zwei Preisen wurde Necati Öziri bei den „Tagen der deutschen Literatur“...

Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
Kaum ist bei der Feuerwehr der verdiente Kaffee fertig, da stört schon wieder...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
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Wir trauern um Horst Pillau
Im Januar 1960 wurde Das Fenster zum Flur am Berliner Hebbel-Theater...

Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
Wir gratulieren Anna Gschnitzer, die mit Einfache Leute den Publikumspreis...

Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021. Alles beginnt...


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Steiof, Franziska
Die Regisseurin und Autorin Franziska Steiof schrieb zahlreiche Stücke gemeinsam mit dem Komponisten Thomas Zaufke, u. a. Moby Dick für das Theater Kiel,...


Zaufke, Thomas
Thomas Zaufke zählt zu den erfolgreichsten Komponisten im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit dem Autor Peter Lund schrieb er u. a. die Musicals...


Melville, Herman


 

Moby Dick

Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Herman Melville
in einer Bühnenfassung von Franziska Steiof mit Musik von Thomas Zaufke
2D, 6H
Orchesterbesetzung: Trp Bb/Picc.Trp A, Akk, E-Git/Git, Kl/Key, E.B./K.B., Schl
Playback vorhanden
UA: 09.07.2010, Theater Kiel

Der junge Ismael hat das Leben an Land gründlich satt und beschließt, zur See zu fahren. Auf der Insel Nantucket heuert er auf dem Walfängerschiff "Pequod" an. Dort führt Kapitän Ahab das Kommando. Ein ebenso zwielichtiger wie charismatischer Seemann, der eine sonderbare Besatzung um sich gescharrt hat. An Bord enthüllt Ahab den Männern seine Mission: Der Kapitän hat einst im Kampf mit Moby Dick, einem gigantischen weißen Wal, ein Bein verloren. Seither ist er ein fanatisch Getriebener, der nur noch ein einziges Ziel im Leben verfolgt – Rache. Er will das mächtige Tier um jeden Preis finden und erlegen. Demjenigen, der den Wal zuerst erblickt, verspricht er eine am Hauptmast festgenagelte Golddublone. Ahab gelingt es, die Männer auf sein Ziel einzuschwören und eine schicksalhafte Reise nimmt ihren Lauf.

Der 1851 erschienene Roman "Moby Dick" von Herman Melville ist eines der wichtigsten und berühmtesten Bücher der Weltliteratur: Eine pralle, überaus spannende Abenteuergeschichte auf hoher See, die mit einer Vielzahl skurriler Charaktere aufwartet und gleichzeitig einen modernen Mythos abbildet, in dem sich der besessene einbeinige Walfänger und der geisterhafte Wal einen archaischen Kampf auf Leben und Tod liefern.
(Text: Theater Kiel)

Der Autorin und Regisseurin Franziska Steiof ist es in Ihrer Bühnenversion von Moby Dick gelungen, in der 900 Seiten starken Vorlage des amerikanischen Autors Herman Melville die inneren Konflikte der einzelnen Figuren herauszuschälen und den immer größer werdenden Wahn Kapitän Ahabs greifbar zu machen. Sie lässt humorvolle und ruhige Szenen immer wieder mit sturmbeladenen Passagen abwechseln und schafft so ein stimmiges Bild von Ismaels abenteuerlicher Reise auf der "Pequod". Komponist Thomas Zaufke setzt kraftvolle, mitreißende und impulsive rockige Ensemblenummern, in denen der unbändige Wille der Crew an Deck, die Jagd nach der weißen Trophäe für sich zu entscheiden, förmlich explodiert gegen ruhige, nachdenklich stimmende Balladen ab und fängt so die Stimmung des Meeres von aufpeitschender Gischt bis ruhiger See perfekt ein.

Das Stück entstand als Auftragswerk für das Theater Kiel.

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