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Sommertheater 2022: Premieren im Musiktheater
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Musiktheater:...

dg-Konferenz 2022 mit Amir Gudarzi und Sokola//Spreter
Vom 23. bis 26. Juni 2022 findet die Jahreskonferenz der Dramaturgischen...

UA "Gott Vater Einzeltäter" von Necati Öziri
Am 3. Juni ist die Uraufführung von Necati Öziris Stück Gott Vater...

Sommertheater 2022: Premieren im Schauspiel
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Schauspiel:...

UA: "Mats & Milad" von Eva Rottmann am Staatstheater Mainz
Am 2. Juni feiert Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt von Eva...

Rückblick: "Happy End" am Renaissance-Theater Berlin
Als "Mischung aus Gangsterkomödie, 'Bohème sauvage'- Soiree und stilisiertem...

UA: "Die nicht geregnet werden" von Maria Ursprung am Theater St. Gallen
Am 25. Mai wird Maria Ursprungs Stück Die nicht geregnet werden am Theater...

"Ja oder Nein?" - Knut Hamsun am Residenztheater
Am 8. Mai war die mehrfach verschobene Premiere von Stephan Kimmigs...

Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts
Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro...

"Ein Mann seiner Klasse" beim Berliner Theatertreffen
Am 7. und 8.5. zeigt das Berliner Theatertreffen Ein Mann seiner Klasse nach...

Auszeichnung: "1. Paul Abraham Preis" für Thomas Zaufke
Thomas Zaufke wird als erster Musikschaffender mit dem neugeschaffenen, mit...

Rückblick: "Das schönste Mädchen der Welt" am Grips Theater, Berlin
Am 14. April 2022 feierte Das schönste Mädchen der Welt seine Uraufführung am...


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Lindahl, Thomas
Thomas Lindahl wurde am 16. Februar 1953 in Malmö geboren. Nach einem Studium der Musikwissenschaft und Komposition an der Universität in Lund arbeitete er...


Kraus, Irena
Irena Kraus, 1955 geboren, wurde von 1979 bis 1981 am Dramatic Institute of Stockholm als Autorin und Dramaturgin ausgebildet. Seitdem schreibt sie sowohl...


 

Meine Mama ist ein Drache

(Min mamma är en drake)
Eine Oper für Kinder ab fünf Jahren
nach einer Erzählung von Pija Lindenbaum
Musik von Thomas Lindahl
Libretto von Irena Kraus
Deutsch von Jana Hallberg
3D, 2H
Orchesterbesetzung: Kl, Pos, Kb, Perc/Vibr
UA: 05.03.2011, Oper Göteborg
frei zur DSE

Åkes alleinerziehende Mutter Berit ist so gestresst, dass sie auch mal im Morgenrock unter dem Mantel zur Arbeit geht. Auch wenn Åke morgens in den Kindergarten soll, muss alles immer ganz schnell gehen, manchmal sogar so schnell, dass Åke allein zu Hause zurückbleibt.
Åke staunt nicht schlecht, als seine Mutter eines Morgens als feuerspeiender Drache aufwacht. Sie ist groß und behäbig, verspielt und manchmal bockig und ganz anders als sonst. Auf einmal sind die Rollen vertauscht und Åke muss seiner Mutter beibringen, wie man sich bei Tisch benimmt, dass man Teller nicht ableckt und keinen Kakao auf das Frühstücksbrot streut. "Die war schon immer so", erklärt die Großmutter, als Åke anruft, um sie um Rat zu fragen, und so ist Åke mit der Drachenmama auf sich allein gestellt und der Tag entwickelt sich zu einem wilden Abenteuer.
Im Zoo muss zwar die Drachenmama keinen Eintritt zahlen, denn Tiere dürfen kostenlos hinein, doch Åke nicht und er hat kein Geld. Die Drachenmama beginnt Feuer zu speien und versetzt den Wachmann und die Kassiererin in Angst und Schrecken. Und sich selbst auch. Weder Pillen noch Spritzen scheinen sie von ihrem Drachenleiden befreien zu können. Zum Glück gibt es noch die Großmutter. Bei ihr schläft sich die Drachenmama aus und am nächsten Tag ist sie wieder ganz die alte Berit. Zumindest fast: Denn sie beschließt, sich einen Tag freizunehmen, und Åke darf sich wünschen, was sie machen werden. Ganz in Ruhe!

Mit dieser Kinderoper ist ein ausgezeichnetes Musiktheaterstück mit zahlreichen brillanten Momenten für Kinder ab fünf Jahren gelungen, das von der schwedischen Kritik als "Perle des Musiktheaters für die Allerjüngsten" gefeiert wurde (Dagens Nyheter). "Der Zauber liegt in Thomas Lindahls Musik, den schnörkellosen Liedern, der Musical-Szene, den Opernarien und den verträumten Tönen eines Vibraphons." (Göteborgs Posten) Mit wenigen Strichen zeichnet der Komponist innere Landschaften und illustriert das Geschehen – ein "Meister im Detail" (Expressen).

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.