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Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
Mit zwei Preisen wurde Necati Öziri bei den „Tagen der deutschen Literatur“...

Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
Kaum ist bei der Feuerwehr der verdiente Kaffee fertig, da stört schon wieder...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
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Wir trauern um Horst Pillau
Im Januar 1960 wurde Das Fenster zum Flur am Berliner Hebbel-Theater...

Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
Wir gratulieren Anna Gschnitzer, die mit Einfache Leute den Publikumspreis...

Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021. Alles beginnt...


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Bild von William Ward MurtaMurta, William Ward

William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, "Evita", Chicago, "La Cage aux Folles", "Piaf", Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Edward Lyons Für mich soll's rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks "Männer – Tore, Tränen und Triumphe", "Sekretärinnen und Mütter", außerdem "She Loves Me" (2006), "Jekyll & Hyde" (2007), "Me and My Girl", "Guys & Dolls" sowie Crazy For You. Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical-Aufführungen und -Galas im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals: 1987 "M... wie Marilyn" und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, "Starry Messenger (Sternenbote)", das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/2011 folgte ebenso erfolgreich die Uraufführung von "The Birds of Alfred Hitchcock".

 

Das Molekül

Musical von William Ward Murta
Musik und Text von William Ward Murta
Deutsche Dialoge von Thomas Winter
Deutsche Liedtexte von Constanze Grohmann und William Ward Murta
2D, 4H, Mehrfachbesetzung, Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, Fl II (Picc, A. Fl), Ob (E.H), Klar I, Klar II (B.Klar), Fg, Hr, Trp, Pos I, Pos II (Tb), Perc I, Perc II, Perc III, Hrf, Kl (Cel), Vl I, Vl II, Vla, Vlc, Kb / E.B.
UA: 19.05.2017, Bühnen der Stadt Bielefeld

Das Jahr 1951. Gleich zwei britische Arbeitsgruppen forschen fieberhaft an der Strukturaufklärung des DNA-Moleküls. Zu einer gehört die junge, ambitionierte Biochemikerin Rosalind Franklin. Sie kommt nach London, um Seite an Seite mit dem berühmten Physiker Maurice Wilkins zu forschen. Denkt sie. Herr Wilkins sieht das etwas anders, er lässt sich ungern über die Schulter beziehungsweise in das Mikroskop schauen und versucht, die unanständig hartnäckige junge Frau zu degradieren. Aber auch der Amerikaner Linus Pauling, der Rockstar unter den Physikern, möchte die Molekülstruktur aufklären und setzt die Briten dadurch gehörig unter Druck. Das Wettrennen hat begonnen. 1997, wer entschlüsselt zuerst die drei Milliarden Basenpaare des menschlichen Genoms? Das staatlich geförderte Human Genome Project in Cold Spring Harbor hat in Craig Venter, dem Leiter des Instituts für Genomische Forschung in Maryland, einen ernsthaften Konkurrenten. Er kann, dank eines großzügigen Mäzens, das Projekt wesentlich schneller vorantreiben als die staatlich subventionierte Konkurrenz. Das Wettrennen hat begonnen.

Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta von dem brisantem Aufeinandertreffen außergewöhnlicher Menschen in zwei Generationen an der Schwelle zu je einer Jahrhundertentdeckung: der Aufklärung der Molekülstruktur 1951 sowie der kompletten Dechiffrierung der menschlichen Erbinformation 1997. Wie bei einer DNA-Doppelhelix winden sich die beiden Erzählstränge umeinander und kreisen gemeinsam um das Molekül als Gravitationszentrum unt thematischen Kern des Musicals. Wie musikalische Basenpaare verbinden sich auch die Farben von Murtas Musik - mal mit opulentem Swing, mal mit feinem, orchestralem Musicalklang.

"Murtas kompositorisches Geschick ist staunenswert, seine Fähigkeiten als luzider Arrangeur sind grandios." (Neue Westfälische)

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