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Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

"Kleist fürs Homeoffice" (Süddeutsche Zeitung): "Cecils Briefwechsel"
Die Uraufführung von Gott Vater Einzeltäter von Necati Öziri (Regie: Sapir...

Neu: "Die gar schröckliche Geschichte vom Kleinen Dings" von Magnus Båge und Lena Ollmark
Eine komische Gruseloper für Kinder ab 8 Jahren: Das Kleine Dings muss eine...

6 Oscar-Nominierungen für Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...

Neue Romane im Frühjahrsprogramm
Alle Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben Tove Ditlevsen...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...


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Lothar, Mark
Mark Lothar wurde am 23. Mai 1902 in Berlin geboren. Von 1934 bis 1944 war der Wolf-Ferrari-Schüler unter der Direktion von Gustav Gründgens musikalischer...


von Königsgarten, Hugo
Der Schriftsteller, Librettist, Theaterkritiker und Lehrer Hugo von Königsgarten wurde am 13.4.1904 in Brünn geboren. Später lebte er in Wien, übersiedelte...


 

Tyll

Eine Ulenspiegeloper in drei Akten (fünf Bildern)
Textdichtung von Hugo F. Koenigsgarten
Buch von Mark Lothar
Gesangstexte von Kurt Nachmann
Musik von Mark Lothar
3D, 4H, Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Picc, Fl I, II, Ob I, II, E.H, Klar I, II, B.Klar, Fg I, II, K.Fg, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, III, Pos I, II, III, Tb, Pk, Schl, Hrf, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA: 14.10.1928, Deutsches Nationaltheater Weimar

Tyll Eulenspiegel führt ein lasterhaftes und provokantes Leben. Seine Mitbürger verspottet und verhöhnt er. In seinem neuesten Streich verspricht er den Teilnehmern einer Prozession, vor ihren Augen zu fliegen, wenn sie ihm alle ihren linken Schuh geben. Sensationsgierig erfüllen die Bürger seinen Wunsch. Tyll sammelt die Schuhe ein, klettert mit ihnen auf den Kirchturm und wirft sie den Leichtgläubigen vor die Füße. Der Wirt Pieter bezichtigt ihn beim Erzbischof der Gottlosigkeit und erwirkt seine Verbannung.

Am Hofe des Kurfürsten finden Tyll und sein Freund Lamme Aufnahme. Tyll erhält eine Anstellung als Hofmaler und präsentiert die leere Leinwand als ein Gemälde, das nur die Dünkelhaften nicht sehen können. Alle fallen auf den Betrug herein, nur der Hofnarr sagt die Wahrheit. Wieder wird Tyll davongejagt.

Zuhause wird unterdessen seine Mutter auf Betreiben Pieters wegen Ketzerei hingerichtet. In Schilda foppt Tyll die Bürger, die beim Rathausbau die Fenster vergessen haben. Mehr und mehr erkennt er jedoch die Ziellosigkeit seines Weges. Da er überall nur Geldgier und Lüge vorgefunden hat, beschließt er, nach Hause zurückzukehren. Als er vom Tod seiner Mutter erfährt, erschlägt er Pieter und endet selbst am Galgen. Sein Kumpan Lamme geht wieder auf Wanderschaft.