Aktuelle Nachrichten

UA: "Die Königinnen" am Landestheater Linz
Am 10.02.2024 feierte Die Königinnen von Thomas Zaufke (Musik) und Henry...

Die Mumins - Hörspiel-Serie startet am 08. Februar
Ab 08.02.2024 ist die neue WDR Hörspiel-Serie "Die Mumins" nach dem...

Junges Theater: Entdeckungen für Erstaufführungen
Im Februar haben wir Stücke junger Dramatiker:innen zusammengestellt, die...

Schauspiel: Uraufführungen junger Autor:innen im Januar und Februar
Wir freuen uns über eine ganze Reihe an Uraufführungen junger Dramatik in...

UA: Musical "Siddhartha" am Stadttheater Minden
Am 20.02.2024 wird das Musical Siddhartha am Stadttheater Minden (Produktion:...

Rückblick: UA "Das unschuldige Werk" von Thomas Arzt in Linz
Am 27.01.2024 wurde Das unschuldige Werk von Thomas Arzt am Landestheater...

Premiere von Agatha Christie's "Mord im Orientexpress" am Luzerner Theater
Heute, am 31.01.2024, findet die Premiere von Mord im Orientexpress nach...

Rückblick: UA "Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet" von Anna Neata in Linz
Am 26.01. wurde Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet von Anna...

Rieke Süßkow beim Theatertreffen 2024
Mit ihrer Inszenierung von Werner Schwabs "Übergewicht unwichtig: unform" ist...

Luk Perceval inszeniert Hans Falladas "Wolf unter Wölfen" in Hamburg
Am 18. Januar 2024 hatte Wolf unter Wölfen in der Fassung von Christina...

UA: "Princess" am Grips Theater, Berlin
"Tränen fließen über meine Wangen. Mit aller Kraft versuche ich dagegen...

"Einszweiundzwanzig vor dem Ende" - der neue Delaporte am St. Pauli Theater
Am 21. Januar hatte Matthieu Delaporte neuestes Stück, die 3-Personen-Komödie...

Rückblick: "Hello, Dolly!" am Musiktheater im Revier
Am 13.01.24 feierte Hello, Dolly! von Jerry Herman Premiere am Musiktheater...

Premiere von Zürich-Übernahme "Einfach das Ende der Welt" am DT Berlin
Am 19.01.2024 wird Christopher Rüpings Inszenierung Einfach das Ende der Welt...

Schauspiel: Hoffnung
In unserem ersten Themen-Schwerpunkt im neuen Jahr geht es um den Begriff...

Junges Theater: Coping & Hoping
In der folgenden Stückauswahl finden die jungen Protagonist:innen ganz...

Umjubelte Premiere von Branden Jacobs-Jenkins' "Appropriate" am Broadway
"Appropiate" (Was sich gehört) von Branden Jacobs-Jenkins feiert im Dezember...

Rückblick: "Siri und die Eismeerpiraten" von Frida Nilsson am Theater der Jugend in Wien
Am 05.12.2023 fand die österreichische Erstaufführung von Siri und die...

In eigener Sache: Felix Bloch Erben Schauspielagentur
Nach über 20 Jahren als Agentin für Schauspielerinnen und Schauspieler, davon...


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Bild von Franz DoelleDoelle, Franz

Franz Doelle, geboren am 9. November 1883 in Mönchengladbach, spielte in seiner Kindheit bereits Klavier und Violoncello. Nach seinem Musikstudium fand er eine Anstellung im städtischen Orchester als Hornist. Von 1902 bis 1907 leistete er seinen Militärdienst und wurde zum Militärkapellmeister. Darauf gründete er sein eigenes Orchester, das Franz-Doelle-Orchester, und tourte mit diesem zeitweilig durch In- und Ausland. Nach dem ersten Weltkrieg war er schließlich an verschiedenen Berliner Theatern tätig, u.a. am Apollo-Theater, am Metropol-Theater und an der Komischen Oper an der Weidendammer Brücke. Zu dieser Zeit komponierte er auch "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" als Bestandteil der Revue "Donnerwetter – 1.000 Weiber". Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 mussten viele Theater schließen und Franz Doelle wurde bei der UFA als einziger Filmkomponist unter Vertrag genommen. Dort feierte er Erfolge mit "Frau Lehmanns Töchter" und "Amphitryon". Seine Filmmelodien übertrafen oftmals den Film selbst und wurden als Schlager gefeiert. Im Nachkriegsdeutschland erlebte sein berühmtester Schlager "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" zum gleichnamigen Film erneut Berühmtheit durch eine Neuverfilmung, in der Romy Schneider, ihre Mutter Magda, Götz George und Willy Fritschs die Hauptrollen spielten. Nachdem er 1950 mit seiner Familie nach Westberlin geflohen war, kehrte er 1951 erst nach Mönchengladbach zurück und zog schließlich nach Leverkusen-Schlebusch, um dort eine Hühnerzucht zu betreiben. Dort starb Franz Doelle am 15. März 1965.

 

Überraschung am Abend

Musikalisches Lustspiel in 4 Aufzügen
von Franz Rauch
Liedertexte von Bruno Balz
Musik von Franz Doelle
2D, 8H
Orchesterbesetzung: auf Anfrage

Paul liebt Helga und möchte sie heiraten. Helga ist bei einem Fischer aufgewachsen, nachdem sie von ihm als einzige Überlebende einer Schiffskatastrophe gerettet wurde. Darüber hinaus hat Helga noch drei selbsternannte "Adoptivväter": die Hafenoriginale Heini, Krischan und Tedje.
Paul hat nur einen Vater, den Reeder Hermann Andersen. Er billigt die Verbindung mit einem einfachen Mädchen aus dem Hafen grundsätzlich nicht, will Paul für eine Weile in die Filiale nach Amsterdam schicken. Paul fügt sich.
Während seiner Abwesenheit soll Helga bei Musikprofessor Kramer zur Sängerin ausgebildet und zur "Dame" erzogen werden. Helga weigert sich zunächst. Als ihre drei "Väter" jedoch von Andersens Schwäche für junge Mädchen vom Theater berichten, ändert sie ihre Meinung.
An einem Sommerabend "verunglückt" vor Andersens Landhaus ein Wagen. Die Insassin ist Helga, inzwischen eine vornehme junge Dame. Sie stellt sich als Lissy Laska vor, Soubrette aus Leipzig und derzeit in Opernausbildung bei Professor Kramer. Andersen ist von der Künstlerin so angetan, dass er ihr das Landhaus als Wohnung anbietet. "Lissy" nimmt begeistert an. Auch seinen Heiratsantrag nimmt sie an, um ihn anschließend richtig vorzuführen. Mit Hilfe der drei Hafenoriginale wird Paul bei seiner Rückkehr entsprechend instruiert, und er begrüßt die zukünftige "Frau Andersen" aufs Herzlichste. Vater Hermann zeigt sich großzügig und will nun auch Pauls Braut Helga kennenlernen. Falls sie sich als akzeptabel erweist, soll doppelte Verlobung gefeiert werden.
Nachdem das Spiel aufgedeckt wird, kann die auch gefeiert werden. Mit Helgas Freundin Lina und Andersens Assistent Petermann gibt es ein zweites glückliches Paar.

Überraschung am Abend bietet für die Zuschauer amüsantes Unterhaltungstheater und durchweg dankbare Rollen.

Das Stück liegt auch in niederdeutscher Fassung unter dem Titel Överraschung an'n Abend vor.

Die Aufführungsrechte für dieses Werk vertritt Felix Bloch Erben im Auftrag der Edition Meisel GmbH, Berlin.