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UA: "Liberté oh no no no". Anja Hilling am Schauspiel Frankfurt
Am 14. Januar wird Anja Hillings Stück Liberté oh no no no am Schauspiel...

"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
Am 19. Januar feiert Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins von Vera...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
Eine Assistentin, ein Chor der Millennials, zwei Astronautinnenauszubildende,...

"Warte nicht auf den Marlboro-Mann" von Olivier Garofalo an der Badischen Landesbühne
Am 8. Januar ist die Premiere von Olivier Garofalos Kammerspiel Warte nicht...

"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


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Bild von Esther BeckerBecker, Esther
© Françoise Caraco 

Esther Becker, geboren 1980 in Erlangen, lebt als Dramatikerin, Schriftstellerin und Performerin in Berlin. Sie studierte u.a. an der Hochschule der Künste Bern und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte Texte in diversen Magazinen und Anthologien. 2021 erschien ihr Debütroman "Wie die Gorillas" im Verbrecher Verlag. 2019 hat Esther Becker mit Das Leben ist ein Wunschkonzert den Berliner Kindertheaterpreis gewonnen. Mit Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden wurde sie zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen. Ihr Stück Mimosa entstand im Rahmen des Dramenprozessors 2017 am Theater Winkelwiese in Zürich. Esther Becker ist Mitglied der Theaterformation bigNOTWENDIGKEIT.

Auszeichnungen und Nominierungen:
2020 Stückepool Kaas & Kappes für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2019 Ausgezeichnet mit dem Berliner Kindertheaterpreis für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2018 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Wildbestand
2018 Stückepool Kaas & Kappes für Wildbestand
2016/17 Dramenprozessor - Förderprogramm für Dramatik Schweiz
2014 Kathrin-Türks-Preis für Supertrumpf
2013 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt mit Supertrumpf
2012 Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis für Supertrumpf
Werkstipendium der Theaterkommission der Stadt Zürich


Weitere Informationen zu Esther Becker

 

Cowboy ohne Pferd

von Esther Becker
für Kinder ab 10 Jahren
1D, 1H
UA: 18.04.2013, Landesbühne Sachsen-Anhalt Eisleben

"Vielleicht sind deine Tränendrüsen kaputt", sagt der 10-jährige Jens zu Nina, Karls 9-jähriger Nichte. Nina würde gern weinen, denn Karl ist nicht mehr da. Aber es will nicht gehen. Statt Tränen, die die Erwachsenen weinen, stellen sich Nina und Jens Fragen, suchen eine Erklärung für Karls bitteren Abschied und eine Antwort darauf, wer oder was daran Schuld hat. Karl hat sich mit Tabletten das Leben genommen, dessen er so müde war. Karl war ein Unlucky Luke, ein Cowboy ohne Pferd – einsam und ohne Halt, mit schwerem Herzen. Dabei hat er seiner Nichte auf jeder Postkarte immer geschrieben: "Mir geht es gut." Warum ging es ihm schlecht? Warum war er unglücklich? Und wer hätte ihm helfen können? Oder müssen?
Am Abend vor Karls Beerdigung treffen sich die beiden Kinder bei Jens zuhause. Hier hat Karl bei seinen Freunden eine Zeit lang gewohnt, als es ihm zu schlecht ging, um auf eigenen Beinen zu stehen und durch die Tage zu gehen. In Karls altem Zimmer machen es sich Nina und Jens gemütlich und geben ihren Fragen, Gedanken und ihrer Traurigkeit Raum. "Wenn du sterben wolltest, wie würdest du es machen?"

Esther Becker hat mit Cowboy ohne Pferd ein leises, ehrliches Stück vorgelegt, das aus erfrischend unbefangener, kindlicher Perspektive die schwierigen Themen Depression und Suizid behandelt. Der großen Sprachlosigkeit und Trauer begegnen ihre Protagonisten ganz offen und mitten aus ihrem Leben heraus.

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