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Aus aktuellem Anlass: Coronavirus (COVID-19)
Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Kolleginnen und Kollegen, das...

So schön wäre es gewesen - Knut Hamsuns "Spiel des Lebens"
Die Premiere von Spiel des Lebens von Knut Hamsun war für den 20.3. geplant....

Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


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Bild von Anja TuckermannTuckermann, Anja

Geboren 1961 in Selb. Aufgewachsen in Berlin, wo sie heute noch lebt. Im Zuge ihres Engagements in der feministischen Mädchenarbeit gründet Anja Tuckermann die Zeitschrift Tigermädchen – Geschichten und Gedichte von Mädchen. Von 1988 bis 1992 arbeitet sie als Redakteurin beim RIAS-Kinderfunk und ist danach weitere fünf Jahre als freie Redakteurin und Autorin für den Kinderfunk beim Deutschlandradio Berlin tätig. 1988 erscheint ihr erster Roman Mooskopf beim Luchterhand Literaturverlag. Seitdem ist Anja Tuckermann als freischaffende Schriftstellerin und Journalistin tätig. Seit 1993 leitet und organisiert sie Schreibwerkstätten, Lesereihen und Seminare für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, u. a. am Staatstheater Stuttgart, für das Goethe-Institut in der Türkei, in Indien, in Jugendkunst- und Kulturzentren und Schulen in Deutschland und der Schweiz, für die Akademie der Künste, in der LiteraturWERKstatt sowie bei LesArt in Berlin. Mit ihrer Prosa sowie mit ihren Theaterstücken wurde Anja Tuckermann für zahlreiche Preise nominiert. Für "Denk nicht, wir bleiben hier" wurde die Autorin 2006 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

 

Fünf ist meine Lieblingszahl

2D, 1H
frei zur UA

Fine hat ein schlechtes Zeugnis und traut sich nicht mehr nach Hause. Ihr Vater wird sauer sein und sie anschreien, wenn er all die Fünfen sieht – da ist sich Fine sicher. Und auch ihr großer Bruder Timmi findet, dass sie mit diesen Zensuren besser erst einmal untertauchen sollte. Nur wohin? Die einzige Möglichkeit scheint, für ein paar Tage bei der Oma zu bleiben und zu warten, bis die Eltern sich wieder abgeregt haben. Doch Oma ist ein bisschen unheimlich, findet Fine. Ja selbst ihre Eltern sagen, Oma sei nicht mehr ganz gesund. Mal hat man richtig Spaß mit ihr, kann gemeinsam Lieder singen, Märchen nacherzählen oder ihren so erfrischend unkorrekten Lebensweisheiten lauschen, das andere Mal jedoch sagt sie komische Sachen und wird plötzlich böse. Meistens aber kann sie sich nicht einmal daran erinnern, Kinder und Enkelkinder zu haben. Fines Zeugnis allerdings findet sie großartig, denn die Fünf ist Omas Lieblingszahl. Als Fine letztendlich doch bei der merkwürdigen alten Dame einzieht, beginnt sie ihre Oma mit anderen Augen zu sehen und zwischen den Beiden bahnt sich eine ganz eigene Freundschaft an.

Anja Tuckermann setzt sich in Fünf ist meine Lieblingszahl für Kinder verständlich und witzig mit dem Thema Demenz auseinander, erzählt einfühlsam von den Schwierigkeiten im Alltag sowie den Ängsten, die eine solche Erkrankung bei Betroffenen und Angehörigen auslösen kann, aber auch von den schönen Augenblicken und kleinen Befreiungsmomenten, die entstehen, wenn die üblichen Konventionen und Regeln außer Kraft gesetzt sind.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.