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"Der fabelhafte Die" von Sergej Gößner uraufgeführt
Am 16. Oktober war die Uraufführung von Sergej Gößners Stück Der fabelhafte...

Neu bei FBE: "Ein Lebensgefühl" von Claudine Galea
Was bedeutet es, zu schreiben? Was bedeutet es, zu leben, lebendig zu sein?...

"Hedwig and the Angry Inch" von Stephen Trask und Cameron Mitchell in Hannover und Ingolstadt
Wir freuen uns auf zwei Premieren von Stephen Trasks und John Cameron...

DE: "The Party" von Sally Potter an den Bühnen Halle
Am 30.10. ist die deutsche Erstaufführung von The Party nach dem Film von...

Vier außergewöhnliche Operettenpremieren im Oktober
Im Oktober haben vier interessante Operetten-Raritäten Premiere: Der liebe...

UA: "Mein Jimmy" von Werner Holzwarth
Werner Holzwarth, Autor des Bestsellers Vom kleinen Maulwurf, der wissen...

"Der liebe Augustin" von Leo Fall am Theater Görlitz
Mit Der liebe Augustin hat eine der bekanntesten Operetten Leo Falls am 2....

UA: "Slapstick" von Wieland Schwanebeck am GHT Görlitz-Zittau
Am 16.10. war die Uraufführung von Slapstick von Wieland Schwanebeck am...

UA: "Rotkäppchen und Herr Wolff" von Sergej Gößner am RLT Neuss
Am 28.10. ist die Uraufführung von Rotkäppchen und Herr Wolff, das Sergej...

Wir trauern um Ulf Nilsson
Die Bücher von Ulf Nilsson wurden in den vergangenen 40 Jahren zu wahren...

Hörspiel: "Pig Boy. 1986-2358. Replay der Menschwerdung" von Gwendoline Soublin
Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer...


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Bild von Jörg IsermeyerIsermeyer, Jörg

Jörg Isermeyer, geboren 1968 in Bad Segeberg, reiste als Straßenmusiker quer durch Europa. Nach seinem Studium zog er die freie Künstlerlaufbahn einer Universitäts-Karriere vor und lebt heute als Schauspieler, Regisseur, Theaterpädagoge, Musiker und Schriftsteller in Bremen. Seine Bücher und Theaterstücke wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. dreimal mit dem "Lesekompass" der Leipziger Buchmesse.

Auszeichnungen:

2020:Leipziger Lesekompass für "Eine mene Eierkuchen"
2020:Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis für "Lyrik-Comics. Gedichte - Bilder - Klänge für Kinder in den besten Jahren"
2017: Leipziger Lesekompass für "Die Brüllbande"
2015: Leipziger Lesekompass für "Alles andere als normal"
2014: Nominierung für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis mit "Alles andere als normal"
2011: Nominierung für den Mülheimer KinderStückePreis mit Ohne Moos nix los
2009: Berliner Kindertheaterpreis 2009 für Ohne Moos nix los

 

Die große Suche

Ein Stück für Kinder ab fünf Jahren
nach dem gleichnamigen Kinderbuch
2 Darsteller
frei zur UA

Manche Kinderfragen nehmen nie ein Ende. Die Mutter von Max ist von all den Fragen, die ihr in den Bauch gefragt wurden, schon so löchrig wie ein Küchensieb. Manchmal ist sie vor lauter Löchern schon gar nicht mehr richtig da. Die Fragen aber bleiben: Warum der Tag ein Ende hat, warum das Blatt vom Baum fällt, weshalb das Meer unendlich ist und was die Wellen antreibt – all dies möchte der kleine Max wissen, der sich über alles wundern kann, was ihm begegnet. "Na das weiß Gott allein", antwortet einmal die Mutter. Von nun an dreht sich alles um die Frage nach Gott, wo er lebt und wie er aussieht.

Max macht sich auf die große Suche und auf eine Reise an Orte, die er selbst noch nie gesehen hat. Er gerät auf einen Müllberg und in die Kanalisation. Er begegnet Tieren, die von Gott zu wissen glauben und die alle ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihm haben. Die Katze ist sich sicher, dass Gott gelbe Augen und scharfe Krallen hat und die Ratte auf dem Müllberg lacht Max aus, sie soll Gott sein? Alles, nur nicht das. Die kluge Kröte schließlich fragt zurück, ob man Gott denn sehen könne? Aus der Perspektive der Tiere hat Gott mal Schuppen, mal Krallen, mal Schwimmhäute und ein jedes Geschöpf glaubt Gott an dem Ort, an dem es selbst am glücklichsten wäre. In seiner Neugierde folgt Max all den kleinen Hinweisen, die ihm die Tiere geben. Womöglich ist der eigene Gott aber näher, als er ihn vermutet. Und: Wenn man ihn nicht finden sollte, dann findet man ganz sicher etwas anderes.

Jörg Isermeyer beschreibt in Die große Suche in heiterem Ton und schlagfertigen Dialogen die kindliche Neugierde eines Jungen, der auf der Suche nach Antworten über Wege und Umwege zu der Erkenntnis gelangt, dass man sich die Antwort manchmal selbst geben muss. Das Stück ermutigt, Antworten für die großen Fragen im Leben in seinem Inneren zu suchen, und zeigt, dass es für die große Suche viele kleine Schritte braucht.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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