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Am 19. November war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Anfang...

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Ausgezeichnet: NESTROY 2021 für "Krasnojarsk" und "Einfach das Ende der Welt"
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Neu: "Schlafmodus" von Beatrix Rinke
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UA: "Siri und die Eismeerpiraten" am LTT
Am 4. Dezember feiert Siri und die Eismeerpiraten von Frida Nilsson seine...

Neu: Charivari 2021
Charivari 2021: Unser aktuelles Verlagsprogramm für die Spielzeit 2021/22...

Ausgezeichnet: BR-Operettenfrosch 21/22 für "Clivia" von Nico Dostal an der Oper Graz
Die Neuproduktion von Nico Dostals Operette Clivia der Oper Graz wurde mit...

Martina Clavadetscher gewinnt Schweizer Buchpreis
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Neufassung: "Mack und Mabel" von Jerry Herman
Aus der Feder des La Cage Aux Folles-Komponisten Jerry Herman stammt der...

ÖE: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Burgtheater, Wien
Am 14. November feiert Ich, Ikarus von Oliver Schmaering seine...

UA: "Anfang und Ende des Anthropozäns" von Philipp Löhle
Am 19. November ist die Uraufführung von Philipp Löhles Stück Anfang und Ende...

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Am 26. November findet die deutschsprachige Erstaufführung von Noch einen...

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Hirsch, Anka
Anka Hirsch ist Musikerin, Komponistin 
und Theaterpädagogin. In Dessau geboren und in Leipzig und Braunschweig aufgewachsen, studierte sie an der...


Ebel, Norbert
Norbert Ebel wurde in Gelsenkirchen-Buer geboren. Er studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Freien...


 

Nichts ist schöner

Ein Stück Musiktheater für Zuschauer ab 5 Jahren
frei nach dem Bilderbuch "Nichts und wieder nichts" von Antje Damm
Musik von Anka Hirsch
Text von Norbert Ebel
1D, 1H
Orchesterbesetzung: S.Sax / B.Klar, Vlc, Kl (auch präpariert), Schl, Perc
frei zur UA

Warum sollte philosophieren eigentlich nur etwas für Philosophen sein? Norbert Ebel und Anka Hirsch sind klar der Meinung: Das ist auch etwas für die Allerkleinsten. Deshalb haben sie für Kinder ab fünf Jahren ein kleines Musiktheaterstück über die große Frage nach dem Nichts geschaffen. Alla und Nixo haben eine Mission. Jeder seine eigene und die sind natürlich, wie Alla und Nixo selbst auch, grundverschieden. Oder doch nicht? Möglichst allein für sich und dann unfreiwillig doch irgendwie gemeinsam suchen sie nach "allem" und "nichts". Was ist wenn der Kühlschrank leer ist? Ist ein leeres Blatt Papier wirklich nur weiß? Und was passiert eigentlich zwischen Sterben und Geborenwerden? Und davor? Und danach?

Fabulieren und Philosophieren liegen hier ganz nah beieinander – hellwach, spannend und immer wieder neu wird der Blick auf die Welt und auf ganz alltägliche wie weltbewegende Fragen formuliert. Mittendrin: die Musiker. Sie dürfen, wenn sie möchten, sichtbar für alle kleinen Zuschauer die Bühne füllen und mitmachen, gerne auch als Chor. Ansonsten werden gespitzte Kinderohren mit chromatischen Zwölftonklängen gleichermaßen geweckt wie verwöhnt. Minimalistische Elemente, Einflüsse aus dem Jazz, ansteckende Rhythmen und die Klangfarben verschiedenster Perkussionsinstrumente machen gute Laune; experimentelle Klangwelten, aber auch eingängige Ohrwürmer werden immer wieder von Momenten der Stille abgelöst und kreieren eine eigene musikalische Klangwelt zwischen allem und nichts. Das Nichts scheinen Alla und Nixo am Ende gefunden zu haben und zwar in Form eines Blumenbeetes auf dem wirklich absolut nichts wächst – oder doch?

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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