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Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
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Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

"Kleist fürs Homeoffice" (Süddeutsche Zeitung): "Cecils Briefwechsel"
Die Uraufführung von Gott Vater Einzeltäter von Necati Öziri (Regie: Sapir...

Neu: "Die gar schröckliche Geschichte vom Kleinen Dings" von Magnus Båge und Lena Ollmark
Eine komische Gruseloper für Kinder ab 8 Jahren: Das Kleine Dings muss eine...

6 Oscar-Nominierungen für Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...

Neue Romane im Frühjahrsprogramm
Alle Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben Tove Ditlevsen...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...


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Bild von Esther BeckerBecker, Esther
© Françoise Caraco 

Esther Becker, geboren 1980 in Erlangen, lebt als Dramatikerin, Schriftstellerin und Performerin in Berlin. Sie studierte u.a. an der Hochschule der Künste Bern und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte Texte in diversen Magazinen und Anthologien. 2021 erschien ihr Debütroman "Wie die Gorillas" im Verbrecher Verlag. 2019 hat Esther Becker mit Das Leben ist ein Wunschkonzert den Berliner Kindertheaterpreis gewonnen. Mit Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden wurde sie zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen. Ihr Stück Mimosa entstand im Rahmen des Dramenprozessors 2017 am Theater Winkelwiese in Zürich. Esther Becker ist Mitglied der Theaterformation bigNOTWENDIGKEIT.

Auszeichnungen und Nominierungen:
2020 Stückepool Kaas & Kappes für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2019 Ausgezeichnet mit dem Berliner Kindertheaterpreis für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2018 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Wildbestand
2018 Stückepool Kaas & Kappes für Wildbestand
2016/17 Dramenprozessor - Förderprogramm für Dramatik Schweiz
2014 Kathrin-Türks-Preis für Supertrumpf
2013 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt mit Supertrumpf
2012 Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis für Supertrumpf
Werkstipendium der Theaterkommission der Stadt Zürich


Weitere Informationen zu Esther Becker

 

Supertrumpf

für Kinder ab 10 Jahren
3D, 1H
UA: 08.05.2015, Burghofbühne Dinslaken

"Ich bin: Weltmeisterin im Warten! Weltmeisterin mit den Karten!" Lou spielt am liebsten Supertrumpf, ob in der Pause mit ihren besten Freunden oder mit den Pflegern in der Klinik, wenn ihre Eltern ihre Schwester Maya besuchen. Auf dem Pausenhof ist sie gerade am Gewinnen, als ihr mitgeteilt wird, dass Maya nach drei Monaten heim kommt. Lou muss sich darauf gefasst machen, dass es nur noch ein großes Thema gibt: Die Magersucht ihrer großen Schwester. Das ist gewöhnungsbedürftig und irgendwie auch bedrohlich. Unsichere Eltern, neue Regeln. Nichts ist selbstverständlich. Lou hat schlechte Karten im Familienquartett. Wie viel Rücksicht kann man nehmen? Lou revoltiert und stichelt gegen die große Schwester, das Klappergestell, und findet doch einen Weg, sich wieder an sie anzunähern.

Esther Beckers knappe, kraftvolle Dialoge erzählen von der Herausforderung für eine Familie mit dem schwergewichtigen Thema Magersucht und der besonderen Last einer gesunden kleinen Schwester. Die Autorin lässt aber keinen Platz für (Selbst)Mitleid, sondern trumpft mit großer Klarheit und Humor auf und setzt dem knackigen Duktus der Dialoge und Lous Betrachtungen epische Schauermärchen aus der Welt der Klappergestelle entgegen. Supertrumpf, entstanden mit einem Stipendium des Deutschen Kindertheaterpreises 2012, wurde 2014 mit dem Kathrin-Türks-Preis ausgezeichnet. "Ein ungewöhnliches Stück über Magersucht", so die Jury, in dem "die Krankheit im Mittelpunkt steht, aber nicht die Hauptrolle spielt".

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