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"Abgefahren": Agatha Christies "Mord im Orientexpress" in Berlin
Vorhang auf für Hercule Poirot: Am 24.7. war die Premiere von Mord im...

"nachtschattengewächse" ausgezeichnet mit dem Retzhofer Dramapreis 2021
Die erstmals vergebene Auszeichnung des Retzhofer Dramapreis für den Bereich...

Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
Kaum ist bei der Feuerwehr der verdiente Kaffee fertig, da stört schon wieder...

Neu bei FBE: "Die Steilwand" von Jordi Galceran
Jordi Galceran hat sieben Jahre nach Der Kredit mit Die Steilwand wieder...

"Ein Recht auf Chanel" - UA von "Einfache Leute"
Am 20. Juni war die Uraufführung von Anna Gschnitzers Stück Einfache Leute am...

"'Verbindungsfehler' geht unter die Haut" - UA von Julian Mahid Carly
Am 20. Juni war die Uraufführung von Verbindungsfehler von Julian Mahid Carly...

Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
Mit zwei Preisen wurde Necati Öziri bei den „Tagen der deutschen Literatur“...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...


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Bild von Esther BeckerBecker, Esther
© Françoise Caraco 

Esther Becker, geboren 1980 in Erlangen, lebt als Dramatikerin, Schriftstellerin und Performerin in Berlin. Sie studierte u.a. an der Hochschule der Künste Bern und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte Texte in diversen Magazinen und Anthologien. 2021 erschien ihr Debütroman "Wie die Gorillas" im Verbrecher Verlag. 2019 hat Esther Becker mit Das Leben ist ein Wunschkonzert den Berliner Kindertheaterpreis gewonnen. Mit Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden wurde sie zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen. Ihr Stück Mimosa entstand im Rahmen des Dramenprozessors 2017 am Theater Winkelwiese in Zürich. Esther Becker ist Mitglied der Theaterformation bigNOTWENDIGKEIT.

Auszeichnungen und Nominierungen:
2020 Stückepool Kaas & Kappes für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2019 Ausgezeichnet mit dem Berliner Kindertheaterpreis für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2018 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Wildbestand
2018 Stückepool Kaas & Kappes für Wildbestand
2016/17 Dramenprozessor - Förderprogramm für Dramatik Schweiz
2014 Kathrin-Türks-Preis für Supertrumpf
2013 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt mit Supertrumpf
2012 Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis für Supertrumpf
Werkstipendium der Theaterkommission der Stadt Zürich


Weitere Informationen zu Esther Becker

 

Supertrumpf

für Kinder ab 10 Jahren
3D, 1H
UA: 08.05.2015, Burghofbühne Dinslaken

"Ich bin: Weltmeisterin im Warten! Weltmeisterin mit den Karten!" Lou spielt am liebsten Supertrumpf, ob in der Pause mit ihren besten Freunden oder mit den Pflegern in der Klinik, wenn ihre Eltern ihre Schwester Maya besuchen. Auf dem Pausenhof ist sie gerade am Gewinnen, als ihr mitgeteilt wird, dass Maya nach drei Monaten heim kommt. Lou muss sich darauf gefasst machen, dass es nur noch ein großes Thema gibt: Die Magersucht ihrer großen Schwester. Das ist gewöhnungsbedürftig und irgendwie auch bedrohlich. Unsichere Eltern, neue Regeln. Nichts ist selbstverständlich. Lou hat schlechte Karten im Familienquartett. Wie viel Rücksicht kann man nehmen? Lou revoltiert und stichelt gegen die große Schwester, das Klappergestell, und findet doch einen Weg, sich wieder an sie anzunähern.

Esther Beckers knappe, kraftvolle Dialoge erzählen von der Herausforderung für eine Familie mit dem schwergewichtigen Thema Magersucht und der besonderen Last einer gesunden kleinen Schwester. Die Autorin lässt aber keinen Platz für (Selbst)Mitleid, sondern trumpft mit großer Klarheit und Humor auf und setzt dem knackigen Duktus der Dialoge und Lous Betrachtungen epische Schauermärchen aus der Welt der Klappergestelle entgegen. Supertrumpf, entstanden mit einem Stipendium des Deutschen Kindertheaterpreises 2012, wurde 2014 mit dem Kathrin-Türks-Preis ausgezeichnet. "Ein ungewöhnliches Stück über Magersucht", so die Jury, in dem "die Krankheit im Mittelpunkt steht, aber nicht die Hauptrolle spielt".

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