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"nachtschattengewächse" ausgezeichnet mit dem Retzhofer Dramapreis 2021
Die erstmals vergebene Auszeichnung des Retzhofer Dramapreis für den Bereich...

Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
Kaum ist bei der Feuerwehr der verdiente Kaffee fertig, da stört schon wieder...

Neu bei FBE: "Die Steilwand" von Jordi Galceran
Jordi Galceran hat sieben Jahre nach Der Kredit mit Die Steilwand wieder...

"Ein Recht auf Chanel" - UA von "Einfache Leute"
Am 20. Juni war die Uraufführung von Anna Gschnitzers Stück Einfache Leute am...

"'Verbindungsfehler' geht unter die Haut" - UA von Julian Mahid Carly
Am 20. Juni war die Uraufführung von Verbindungsfehler von Julian Mahid Carly...

Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
Mit zwei Preisen wurde Necati Öziri bei den „Tagen der deutschen Literatur“...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...


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Bild von Theodor SchübelSchübel, Theodor

Theodor Schübel wurde am 18. Juni 1925 in Schwarzenbach/Saale geboren.
1957 erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis für sein erstes Stück Der Kürassier Sebastian und sein Sohn (Uraufführung 1958 im Berliner Schlossparktheater, anlässlich der Berliner Festwochen). 1960 gab er seine Stellung in der Industrie auf und ging als Dramaturg zum Fernsehen.

Ab 1963 lebte er als freier Autor im Fichtelgebirge. Theodor Schübel war Inhaber zahlreicher Literatur- und Fernsehpreise. Am 30. Januar 2012 verstarb Theodor Schübel im Alter von 86 Jahren.

 

Das Geschenk des Himmels

Komödie
5D, 3H
UA: 27.11.2000, Landesbühne Rheinland-Pfalz Neuwied

Dialektfassungen:

En rein Geweten
Niederdeutsche Fassung
von Gerd Meier
5D, 3H
Für die Aufführungsrechte wenden Sie sich bitte an den Karl Mahnke Theaterverlag.
http://www.mahnke-verlag.de

Helene und Lothar Meier, beide um die siebzig, sind seit vierzig Jahren miteinander verheiratet und führen ein bescheidenes Rentnerdasein. Helene trifft sich gerne mit ihren drei Freundinnen Pauline, Alma und Effi zum Kaffeeklatsch, und dort redet man über die guten alten Zeiten und die verflossenen (und aktuellen) Liebschaften. Zu ihrer einzigen Verwandten, ihrer Schwester Luise, hat Helene keinen Kontakt mehr, da Luise ihr einmal die Jugendliebe Gustav ausgespannt hatte. Als sie jetzt von Luises Tod erfährt, will Helene noch nicht einmal zur Beerdigung fahren, sie lässt sich aber von Lothar umstimmen. Gemeinsam in Hannover erhalten sie von Luises Nachbar, Herrn Wilkens, das einzige für Helene bestimmte Erbstück. Es ist ein alter Gedichtband.

Als Helene darin blättert, findet sie eine auf ihren Namen ausgestellte Bankvollmacht für ein Luxemburger Konto. Ein Konto über 12 Millionen Mark. Das Geld stammt von einer dem Bankangestellten Gustav nie nachgewiesenen Unterschlagung und hat Luise in all den Jahren ein sorgenfreies Leben garantiert. Lothar ist begeistert und schmiedet eifrig Pläne, was mit dem Geld alles anzustellen sei, doch Helene hat Angst, dass der Schwindel auffliegen könnte. Und tatsächlich taucht auch bald die Polizei bei Helene auf und stellt unbequeme Fragen. Helene muss jetzt auf eigene Faust handeln. Als Herr Wilkens auftaucht und Helene erpressen will, zeigt sie ihm, was mit den 12 Millionen passiert ist. Sie hat die ganze Summe für den Bau eines Seniorenwohnheimes gespendet, mit der Bedingung, dass sie, Lothar und die drei Freundinnen dort auf Lebenszeit untergebracht werden können.