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"Der fabelhafte Die" von Sergej Gößner uraufgeführt
Am 16. Oktober war die Uraufführung von Sergej Gößners Stück Der fabelhafte...

"Hedwig and the Angry Inch" von Stephen Trask und Cameron Mitchell in Hannover und Ingolstadt
Wir freuen uns auf zwei Premieren von Stephen Trasks und John Cameron...

Neu bei FBE: "Ein Lebensgefühl" von Claudine Galea
Was bedeutet es, zu schreiben? Was bedeutet es, zu leben, lebendig zu sein?...

DE: "The Party" von Sally Potter an den Bühnen Halle
Am 30.10. ist die deutsche Erstaufführung von The Party nach dem Film von...

Vier außergewöhnliche Operettenpremieren im Oktober
Im Oktober haben vier interessante Operetten-Raritäten Premiere: Der liebe...

UA: "Mein Jimmy" von Werner Holzwarth
Werner Holzwarth, Autor des Bestsellers Vom kleinen Maulwurf, der wissen...

"Der liebe Augustin" von Leo Fall am Theater Görlitz
Mit Der liebe Augustin hat eine der bekanntesten Operetten Leo Falls am 2....

UA: "Slapstick" von Wieland Schwanebeck am GHT Görlitz-Zittau
Am 16.10. war die Uraufführung von Slapstick von Wieland Schwanebeck am...

UA: "Rotkäppchen und Herr Wolff" von Sergej Gößner am RLT Neuss
Am 28.10. ist die Uraufführung von Rotkäppchen und Herr Wolff, das Sergej...

Wir trauern um Ulf Nilsson
Die Bücher von Ulf Nilsson wurden in den vergangenen 40 Jahren zu wahren...

Hörspiel: "Pig Boy. 1986-2358. Replay der Menschwerdung" von Gwendoline Soublin
Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer...


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King, Philip

Philip King, 1904 in Yorkshire / England geboren, zog es bereits mit 16 Jahren ans Theater. Zunächst schloss er sich einer Wandertruppe an, die den Norden Englands bereiste. 1938 begann er mit dem Schreiben von Theaterstücken. Seine erste Komödie "Without The Prince" spielten die White Rose Players in Harrogate, zu deren Ensemble er sieben Jahre gehörte, und erlebte 1940 ihre erfolgreiche Londonder West End-Premiere. Auch während seines Militärdienstes im 2. Weltkrieg fand King Zeit zum Schreiben. In diesem Zeitraum entstanden zwei Stücke, "On Monday next" und Lauf doch nicht immer weg! (See How They Run), das 1945 am Comedy Theater in London uraufgeführt wurde  und stolze 589 Vorstellungen erreichte. Seitdem ist diese Komödie auch auf deutschen Bühnen zu einem Klassiker des Boulevardtheaters geworden.
Weitere Erfolge waren die Komödien "Sailor Beware", der erste Teil einer Trilogie, die er zusammen mit Falkland Cary schrieb und die 1955 am Strand Theatre in London aufgeführt wurde, "Big Bad Mouse", eine weitere Kollaboration mit Falkland Cary, "Serious Charge", "Murder in Company", "Elementary My Dear", "Who Says Murder?", "Go Bang Your Tambourine", das er selbst inszenierte, und Komm raus aus dem Schrank! (Pools Paradise).
Mit einem Dutzend Komödien, Lustspielen und Farcen ist Philip King als ein Autor bekannt, der den Geist des Komödiantischen erkannt und mit treffsicherer Leichtigkeit den Fundus an englischem Humor bereichert hat.
Philip King starb am 9. Februar 1979.

 

Komm raus aus dem Schrank!

(Pool´s Paradise)
Farce in drei Akten
Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen
3D, 4H

Dialektfassungen:

Glücksspeel in´t Pastorenhuus
Niederdeutsche Fassung
von Harmut Cyriacks und Peter Nissen
3D, 4H
Für die Aufführungsrechte wenden Sie sich bitte an den Karl Mahnke Theaterverlag.
http://www.mahnke-verlag.de

Ein Dorf. Das Pfarrhaus ist baufällig, die Kirchturmglocke hat einen Sprung. Akuter Geldmangel. Lionel Toop, Pfarrer, hat einen ebenso berechtigten wie übertriebenen Sparfimmel und schaltet ständig das Licht aus. Seine Frau Penelope, eine ehemalige Schauspielerin, lässt so unabsichtlich wie trotzig zuviele Lampen brennen. Lionel bekämpft auch Glücksspiele in jeder Form. Penelope ist Mitglied einer verdeckt arbeitenden Fußballtoto-Tippgemeinschaft.

Das Dienstmädchen Ida ist so ergreifend direkt wie permanent schusselig; sie ist mit Willie Briggs befreundet, einem Tippexperten, der Probleme mit den Tippscheinen hat - sie werden mehrfach verwechselt. Miss Skillon, die Kirchenvorstandsdame, liebt Lionel, der sich hosenlos vor ihr mit dem Ersatzprediger und Totofreund Humphrey in einen Schrank flüchtet. Miss Skillon liebt Penelope nicht,- und umgekehrt. Das Mittagessen verbrennt, und der Bischof kündet unerwartet seinen Besuch an. Ein Hauptgewinn winkt. Wem? Und wo ist der Tippzettel?