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Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
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Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
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Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
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Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
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Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021. Alles beginnt...


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Bild von Karl WittlingerWittlinger, Karl

Am 17. Mai 1922 wird Karl Wittlinger als einziges Kind eines Kunsttischlers in Karlsruhe geboren. Nach seinem Abitur 1940 leistet er seinen Wehrdienst, wird in Afrika eingesetzt, erleidet Kriegsverwundung und französische Gefangenschaft. 1946 beginnt er sein Studium der Germanistik und Anglistik in Freiburg i. Br. und arbeitet zum Broterwerb in verschiedenen Berufen (Heizer, Nachtwächter, Dolmetscher, Hauslehrer). Erste unveröffentlichte schriftstellerische Arbeiten, u.a. fürs Theater, entstehen. 1949 wird er Leiter einer englischsprachigen Studentenbühne und heiratet.

Von 1950 bis 1952 ist Karl Wittlinger Dramaturg und Regieassistent an den Städtischen Bühnen Freiburg. Er entschließt sich 1953, ausschließlich als freier Bühnenautor zu arbeiten. 1956 wird sein Stück Kennen Sie die Milchstraße? an den Städtischen Bühnen Köln uraufgeführt. Das Stück wird ein großer Erfolg, im In- und Ausland vielfach nachgespielt und mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis ausgezeichnet. Im Jahr 1962 wird sein Fernseh- spiel Seelenwanderung erstmals vom WDR gesendet und als bestes TV-Spiel des Jahres mit dem Prix Italia und dem Internationalen Preis von Monte Carlo ausgezeichnet. 1968 wird Wittlinger Künstlerischer Beirat des Stadttheaters Konstanz. 1970 zieht er nach Berlin. In den folgenden Jahren entstehen fast ausschließlich Arbeiten fürs Fernsehen, u.a. Fernsehspiele für ZDF und SFB, z. B. "Ein Mann will nach oben" nach Hans Falladas Roman. 1982 übersiedelt er nach Horben bei Freiburg im Breisgau. Am 22. November 1994 stirbt Karl Wittlinger in Lippertsreute.

 

Der Teufelsblitz

Volksstück
2D, 5H

Dialektfassungen:

Braendli & Co.
Schweizer Mundartfassung
von Reinhard Spörri
2D, 5H

Da Floriansblitz
Niederbayrische Bearbeitung
von Martin Sperr
2D, 5H

De Düvelsblitz
Niederdeutsche Fassung
von Heide Tietjen
2D, 5H
Für die Aufführungsrechte wenden Sie sich bitte an den Karl Mahnke Theaterverlag.
http://www.mahnke-verlag.de

De Hotzeblitz
Alemannisches Volksstück
von Karl Wittlinger
2D, 5H

Deivelsblitz un Champignonsupp
Elsässiche Fassung
von Michel Schutz
2D, 5H

Der Blitzteifel
Steirische Fassung
von Reinhard P. Gruber
2D, 5H

Heilig Blitzje
Hessische Fassung
von Wolfgang Kraus
2D, 5H

Heiligs Blitzle
Schwäbische Fassung
von Manfred F. Vogel
2D, 5H

Marlies und ihr Bruder Hugo führen ihrem Onkel, dem alten Hofbauern Jakob Hahn die Wirtschaft - den Blick stets auf das zu erwartende Erbe gerichtet. Für dieses käme eigentlich die hübsche Enkelin Bärbel in Frage, diese jedoch studiert Medizin. Alles ändert sich, als sie einen Studenten der Ökologie kennen und lieben lernt. Die beiden finden sofort die Sympathie des Großvaters. Allerdings ist dieser durch eine dunkle Vorgeschichte an die lieben Verwandten gebunden. Diese bereiten nun alles vor, um den Hof zu übernehmen.

Doch der alte Bauer erleidet einen Herzanfall, bevor das Testament geändert werden kann. Der pfiffige und meist unterschätzte Knecht Michel lässt sich dazu verleiten, sich dem Notar als Bauer auszugeben, und so diktiert er das Testament. Als der Bauer nun überraschenderweise doch wieder aufwacht, kommt es wie es kommen muss...