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"Wenn soziale Wärme nicht bloß ein geflügeltes Wort wäre" – POLAR von Sokola//Spreter in Wien
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"Peter Pan" (Robert Wilson / CocoRosie) am Stadttheater Ingolstadt
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ÖE: Frau Zucker will die Weltherrschaft" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund am Theater der Jugend Wien
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"Eine neue Zeit durch neue Texte verständlich machen" (FAZ) - "Einsame Menschen" von Felicia Zeller am Berliner Ensemble

(c) Jörg Brüggemann

 

Am 7. Dezember war die Uraufführung von Einsame Menschen von Felicia Zeller am Berliner Ensemble (Regie: Bettina Bruinier).

"Felicia Zeller, die hier Gerhart Hauptmanns über 130 Jahre altes Stück „Einsame Menschen“ ins nachhaltigkeitsbewusste Bobo-Milieu unserer Tage überträgt, ist eine Meisterin der pointierten Zuspitzung und des hinterhältig in der Luft hängenden Ungesagten. Wenn Zeller –prinzipiell diskursfit und humorhochbegabt – sich mit ihren kunstvollen Schrumpfsätzen hineinbohrt ins Mark ihrer Personnage, treten stets Erkenntnisse zutage, die bei aller Milieuspezifik erstaunlich anschlussfähig sind." (Tagesspiegel)

"Felicia Zeller ist eine bösartige Autorin, und das ist absolut als Kompliment gemeint. (...) In Zellers Stücken lassen sich die verlogenen und hochnotpeinlichen Seiten der berühmten "Gesellschaft der Singularitäten" besichtigen, die der Soziologe Andreas Reckwitz als kulturelle Endmoräne des Spätkapitalismus beschrieben hat. Das ist kein schöner Anblick, aber ein ziemlich komischer." (Süddeutsche Zeitung)

"Das Für und Wider der angepassten Lebensläufe, das nagende Gefühl, bisher nichts wirklich Entscheidendes, Wirkungsvolles getan zu haben (...): All diese Erfahrungswerte sind direkt aus dem Leben einer wohlstandsverwahrlosten Generation gegriffen, die eng um sich selbst kreist und deren Vorstellungswelten allein von gefilterten Blasenbildern aus der Community geprägt scheinen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

13.12.2022

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Einsame Menschen

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Zeller, Felicia