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Deutscher Hörspielpreis: "'Broken German' muss man hören!"

 

Broken German von Tomer Gardi gewinnt den Deutschen Hörspielpreis. Das knapp einstündige Hörspiel wurde in der Regie von Noam Brusilovsky vom SWR produziert und ist in der ARD Mediathek zum Nachhören verfügbar. Der Roman ist im Literaturverlag Droschl erschienen. Am 2. Dezember bringt das Schauspielhaus Graz das Buch in der Regie von Dominic Friedel zur Uraufführung.

In der Jurybegründung heißt es:

"Wir diskutieren die 'Willkommenskultur' – 'Broken German' antwortet uns mit: 'Volkerverständigung'. (...)

'Broken German' macht ununterbrochen neue Verständigungsangebote: Bildungsroman, Künstlerparabel, Kunstsatire, Krimi, Verwechslungskomödie, Genderfantasie, Familiengeschichte – und entzieht sich zugleich der festschreibenden Identifizierung. (...)

Mit einem hohen Tempo, virtuoser Sprecherführung und einer leichthändigen Erzählweise antwortet der Autor und Regisseur Noam Brusilovsky auf das Verlangen des Textes nach Mündlichkeit. Jener Mündlichkeit, die uns tagtäglich umgibt und die als Reichtum zu begreifen und nicht als Mangel zu beurteilen ist.  

Gardi und Brusilovsky formulieren eine Sprache, die eine zwingende Herausforderung für die Gesellschaft wie für das Radiopublikum ist: Mit anderen Worten: 'Broken German' muss man hören."


13.11.2017

Stücke zu dieser Nachricht:
Broken German

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Gardi, Tomer