Aktuelle Nachrichten

Kleist-Förderpreis für Amir Gudarzi
Der Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker 2022 geht an...

"Liberté oh no no no" von Anja Hilling uraufgeführt
Am 14. Januar war die Uraufführung von Anja Hillings Stück Liberté oh no no...

UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
Am 19. Januar feiert Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins von Vera...

"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
Eine Assistentin, ein Chor der Millennials, zwei Astronautinnenauszubildende,...

"Warte nicht auf den Marlboro-Mann" von Olivier Garofalo an der Badischen Landesbühne
Am 8. Januar ist die Premiere von Olivier Garofalos Kammerspiel Warte nicht...

"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Rückblick: "Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich

Szenenbild © Tanja Dorendorf / T+T Fotografie / Schauspielhaus Zürich

 

Am 4. April war die Uraufführung von Necati Öziris Kleist-Überschreibung Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch am Schauspielhaus Zürich als Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater in Berlin. Regie führte Sebastian Nübling.

"Öziri macht den Skandal zum Thema und stellt seine Kleist-Kritik postdramatisch offen zur Diskussion. Er gibt den vier Figuren, die in der Novelle nur als Phantome europäischer Revolutionsangst zu Wort kommen, eine eigene Stimme und eine historische Identität. (...) Öziri und Nübling haben mehr zu bieten als kritische Assoziationen und schrille Fußnoten." (FAZ)

Andreas Klaeui lobt auf SRF2 Kultur ebenfalls die "Offenheit" insbesondere des Schlusses von Öziris Text, die "auch den Blick aufs Ganze öffnet".

"Bestechend ist Öziris Idee, dass Toni versucht, die Geschichte so zu erzählen, dass keine Leichen zu betrauern sind. Immer wieder lässt sie die Szene von Neuem beginnen, doch es gelingt ihr nicht, einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden." (Nachtkritik)

"Öziri gibt Sebastian Nübling eine Menge Steilvorlagen, um das als eine extrem spielerische, also improvisiert wirkende, immer wieder anhaltende, neu beginnende Geschichte zu erzählen." (Deutschlandfunk)

"Alles ist Show und Schau in einem, alles ist Spielanlass und Spielvorlage. Auch die Geschichtsschreibung einer Revolution ist hier Verhandlungssache und wird kenntlich als eine Frage des Standpunktes und der Perspektive." (NZZ)

02.05.2019

Stücke zu dieser Nachricht:
Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch

Autoren zu dieser Nachricht:
Öziri, Necati